Vinyl vs. mp3 – wahre Worte

Der gute Ronny von Kraftfuttermischwerk hat einen unglaublich guten und lesenswerten Text zum Thema Vinylnazis vs. MP3 geschrieben.

Zitat:

ich habe während der 90er über 1000 Vinyls gekauft, mit denen ich mal mehr, mal weniger regelmäßig auflegte. Ich habe es geliebt, weil es damals eben die Möglichkeit war, aufzulegen. Als dann endlich die CD-Player wirklich mixbar wurden, bin ich dankend auf CDs umgestiegen. Weil es zu dem Zeitpunkt eben die Möglichkeit war aufzulegen. Heute lege ich strikt digital auf. Wenn es sein muss auch mit Timecode-Vinyls oder Timecode-CDs, am liebsten aber spiele ich heute mit einem Controller. Weil es eben für mich heute die Möglichkeit ist aufzulegen.

Lesen!

One thought on “Vinyl vs. mp3 – wahre Worte”

  1. hihi… 😉 … die Digitalisierung hat zwar auch zur Demokratisierung des DJings beigetragen, aber leider auch dazu, dass nun jedes Kind zweifelhafter Begabung eine Software anschmeissen kann, die mp3 Tracklists vollautomatisiert erstellen lässt und die Übergänge ebenso vollautomatisch berechnet. Ich hab nach MP3s am nächsten Morgen immer nen mords Muskelkater weil ich all das was die Software automatisch für mich macht, mit hektischem fake-Rumgefrickel und fake-Regler-Gedrehe kompensieren muss. Der Kunde soll ja schließlich das Gefühl haben ich würde “arbeiten”. Für einmal Rechner hochfahren Software starten und nach 5h Software anhalten und Rechner wieder runterfahren hat er mich ja schließlich nicht bezahlt ;))

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