Sommer, finally

Guten Morgen, die Herrschaften!

Jetzt hatten wir die letzen Tage endlich mal so etwas wie Sommer, da neigt dich ser August schon wieder gen Ende und rückt somit die Wiesn in greifbare Nähe.  Allerdings sind wir jetzt allesamt schon wieder voll Einsatzbereit (oder Einsatzbreit, im Falle Jo Kraus) zurück in der schönsten Stadt der Welt und basteln fleissig an unserer DJ Controller Webseite und neuen Veranstaltungskonzepten.

Um gleich einen Fakt vorweg zu nehmen: im Trafokeller wird es KEINE Partys mehr geben, soviel ist sicher. Das ist sehr schade; aber wir können daran leider nichts ändern. Im Designhotel in der Occamstrasse werden wir definitiv wieder etwas machen; genau daran brüten wir gerade. Und da kommt dann noch etwas grosses und fettes zum November… mehr demnächst an dieser Stelle!

Kümmern wir uns doch jetzt mal um heute, und da siehts so aus:

Jo Kraus spielt heute hier:

Der Jens aka. DJ Splinter zieht heute wieder seine Buffalos an und folgendes:

hyper! hyper! münchen!

Und dann wäre da noch der Samstag, da passiert dann folgendes:

 

 

Bespielt von Markus Winter und dem Jens. Und der Kraus hat frei 8ist das nicht sowieso die beste Nachricht)

Wir freuen uns auf ein tolles Wochenende und viel Besuch!

 

BUSSIBUSSI

 

Witzig und Kraus kotzen sich aus – Undercover im August

Alter, wir sind ja so Szene!

 

Heute behandlen wir einmal ein Thema, welches uns schon lange irgendwie auf den Senkel geht und das man irgendwie nur schwer in Worte fassen kann: Szene. Oder auch die Leute, welche ebenjene ausmachen. Zitieren wir mal Wikipedia (gekürzt):

 

Wortherkunft:
In der Bedeutung von „dort wo sich etwas abspielt“ für subkulturelle Kreise und deren Aktivität. Eng verbunden ist der Begriff mit dem Anglizismus „Insider“ (engl. für Mitglied, Zugehöriger, Eingeweihter) „Beteiligter an einer Szene“ − wörtlich: „Der, der innerhalb ist‘.
Heutige Begriffsverwendung:
In der Regel (aber nicht immer) werden nur solche Subkulturen als „Szene“ bezeichnet, die eine Minderheiten-Kultur in der jeweiligen Gesellschaft darstellen, die ein Wir-Gefühl und über das gemeinsame Interesse hinausgehende kulturelle Merkmale entwickelt haben.

Und eben genau da fallen uns immer wieder Dinge auf, die auf uns irgendwie befremdlich wirken. Nehmen wir also mal die Münchner „Szene“. Welche genau? Die „Schickimickis“? Die „Clubstyler und Stilpolizisten“? Den „Underground“? Wo fängt was an, wo hört was auf? Die Süddeutsche hat kürzlich einmal etwas sehr schönes geschrieben; es ging um neue Läden in der Stadt und hier zitieren wir den Artikel zur Blumenbar:

„…Dazu tanzen jede Menge Vollbärte, Nerd-Brillen und um den Hals drapierte Schals. Die betonte Individualität der Besucher wird in der Blumenbar jedoch schnell zum Mainstream, die Accessoires der Alternativ-Intellektuellen gehören zur Standardausrüstung. Auffallen wird schwierig“

Schöner hätten wir es nicht schreiben können: Gerade die Stilpolizei und coole Clubszene ist derart individuell und einzigartig im jeweiligen Musik- und Klamottengeschmack, dass die einzelnen superstylischen Superszenegänger mit ihren stylischen Superstyleklamotten zu einem einzigen grauen Einheitsbrei verschwimmen. Quasi Mainstream, aber so etwas darf man zu einem Superszenegänger niemals sagen. Mainstream? Du redest von Paul Kalkbrenner? Pfft, den hör ich schon laaaaaange nimmer, der ist ja wie der Guetta, igitt!

Dass sowohl der Guetta wie der Kalkbrenner mal wirklich von unten, also aus dem „Underground“ gekommen sind interessiert schon lange niemanden mehr; es gilt die Regel: Sobald ein Künstler mal als drei Alben verkauft hat, ist er für den Superstyler ein scheiss Kommerztyp. Und auch nicht mehr „real, Alter!“

Da wird dann lieber im stylischen Facebookprofil ein stylisches Foto aus einer stylischen Bar gepostet, welches einen Zettel an einer DJ-Kanzel zeigt auf welchem steht: „Wer Guetta spielt wird hinter dem Club verscharrt“ und alle 2500 Superstylerfreunde kommentieren drunter „Word!“ oder „Genau!“ oder „Drecks Guetta“; aber erst nachdem sie ihre wohlsortierte, zusammengeklaute Guetta-Remixsammlung von 2007 von der Festplatte löschen. Ist ja noch auf der Backup-Platte, falls er doch mal wieder cool wird.

Und wenn es dann mal langweilig wird, dann kann man immer noch in stylischen Technoforen diskutieren; Themen gibt es derer genug: „Ich hasse diese Wannabe-Technokids“, oder „Ich höre schon seit 1962 Techno und du bist ein Loser“ und so weiter. Scheinbar geht es auch hier immer um „real“ und „wo ich bin ist Szene“. Nur leider darf niemand neues diese Szene betreten oder auch die Musik gut finden; sonst wird´s halt wieder Mainstream und der Künstler damit dann automatisch Kommerz und die Musik automatisch scheisse und an sich müsste hinter jedem Superszeneladen schon ein gewaltiger Friedhof sein.

Nur beim Sven Väth, da sind sie sich alle einig, der ist real. Zwar muss dann zähneknirschend hingenommen werden, dass auch andere Menschen die Musik gut finden; allerdings rührt dieses Zähneknirschen öfter einmal eher von chemischen Substanzen als von Emotionen. Word!

Eure uncoolen Wannabe-DJs Witzig&Kraus

 

 

 

Und da waren sie wieder,

unsere 3 Probleme. Der Sommer ist scheisse, die Amis pleite und das Nervenkostüm liegt blank. Zeit für Urlaub also; der Josef liegt ja schon auf der faulen und alternden Haut auf einer Rentnerinsel im Mittelmeer und das Hyperhyperteam fliegt heute mal nach Malle um ein paar Inspirationen für unser neuestes Baby einzufangen:

Endlich normale Leute#

Da lacht das Herz! hiermit melden wir uns ab; wir sehen uns nächsten Freitag bei der anspruchsvollsten Party Münchens – wir sagen auch keinem dass Ihr dabei wart!

 

Bussibussi, Jens

Erlebnisaufsatz: Witzig & Kraus & Alex Wright im Stüberl

Nach Jahren der P1 Auflegabstinenz haben mal Kraus, Witzig  und Wright sich mal wieder ins Stüberl buchen lassen. Erst Modeschau und da fiel uns schon auf das ein bisschen der Bums in den Boxen fehlt. Leider hat sich das auch danach nicht wirklich verbessert. Der Geschäftsfüherer war schon bemüht aber irgendwie wollte sich der Bass nicht einstellen. Irgendwann stand dann auch der Techniker auf der Matte aber ausser den Bass am DJ Mixer auf “volle Lotte” zu drehen bis der Monitor nur noch bruzelte konnte er auch nichts ausrichten. Ach ja aufgelegt haben wir dann auch noch und das ist da Video dazu:

Liebes KVR.

Nachdem Ihr jetzt schon mit Anzeigen wegen “unerlaubter Nutzungänderung als Diskothek” in einem ehemaligen Umspannwerk am Giesinger Berg um euch werft, wollen wir Euch in Zukunft die aufwändige Recherche ersparen und bieten ab sofort alle Eventeinladungen auch als PDF zum sofortigen Abspeichern und Download an; selbstredend in maximal 640 x 480 und 16 bit Farbauflösung, damit ihr das auch gleich adäquat ausdrucken und vor Gericht sauber darlegen könnt. Gerne schicken wir Euch alle Beweismittel gleich auch ausgedruckt zu; “Paperless Office” und so, ne?

Winkewinke aus Stadelheim,

Witzig&Kraus

Undercover im Juli

Sommer im Millionendorf

 

Sommer ist ja im Gegensatz zu Herbst und Frühling eine richtige Jahreszeit, weil man weiss, dass kurze Hosen und T-Shirt angesagt sind und nicht dieses „Meinste – ich – muss – eine – Jacke – mitnehmen – Dingens“; und dann wird das Wetter eh wieder das Gegenteil von dem was man angezogen hat. Ihr wisst was wir meinen.

Und während wir diese Zeilen schreiben, sitzen wir in einem Ostseebad und von Sommer keine Spur. Klar, man kann an der Ostsee genauso wenig von einem konstanten Sommer ausgehen wie die Kultfabrik von einem konstant bumsvollen Wochenende. Und auch eine weitere Gemeinsamkeit mit der ehemaligen Protestzentrale zum G8-Gipfel 2007 und der ehemaligen Ausgehmeile Nummer Eins können wir hier entdecken: es wird einem relativ schnell arschfad und man will wieder heim. Und das obwohl hier oben das Wetter abwechslungsreicher ist als so manches Kultfabrik-DJ-Set. Behaupten wir mal so – nicht dass unsere DJ Sets jetzt sooo viel abwechslungsreicher wären. Wobei: ähm, doch.

 

Irgendwann sehen dann hoffentlich auch die Macher dieses Geländes ein, dass Kult entsteht und man ihn nicht fabrizieren kann. Da hängt wohl noch der Geist der Knödelteigs in den Fabrikhallen bzw. der Clubs rum.

 

Zurück zum Sommer: dann kommt eh jedes Jahr wieder die Erkenntnis, dass der Sommer in München einfach superdufte ist und es keinen Grund gibt unsere superdufte Superstadt zu verlassen… immerhin haben wir die Isar mit Grillverbot, eine Innenstadt mit Rotplakettenverbot sowie bald Tempo30; ständig überfüllte Biergärten und eine Invasion kinderwagenschiebender Hippiemütter in Haidhausen und dem Schlachthofviertel. Ganz ehrlich: in Köln darf wirklich überall gegrillt werden und keiner ruft gleich die Polizei wenn die ganze Stadt mit Einweggrills vermüllt ist und an jeder Ecke regenbogenbeflaggte Kölschtrinker Ihre verkohlten Würsten herzeigen ähm liegenlassen.

 

Hingegen in München, da ist alles Disneyhaft sauber und weiss-blau-kariert aufgeräumt. Bei jeder Zigarette die man sich an der Isar anzündet schauen gleich 3-4 argwöhnische Securitygorillas ob man nicht doch einen Taschengrill anzünden will; aber dafür kann jeder Vollprolet seine drecks Scherben liegenlassen und keiner hat´s gesehen. Trotzdem ist die Isar immer noch geiler als die blöde Elbe in Köln und Düsseldorf. Dafür haben wir ne Surfwelle mitten in der Stadt. Darüber muss man zwar nicht gleich einen Kinofilm drehen, aber immerhin bietet sich uns so ein dankbar Kalauer mit „eine riesen Welle machen“ machen an; aber damit verschon wir Euch heute mal.

 

Bleiben die Biergärten, Münchens Lichtblick in Sachen Erholung, zumindest unter der Woche vormittags, also am DJ-Wochenende. Besonders positiv aufgefallen ist uns vor allem ein Biergartenwirt, der seine Gäste mit folgendem Hinweis begrüßt:

„An alle Nichtraucher: Bitte gehen sie IN das Lokal, immerhin haben sie dafür gestimmt.“

Humor haben sie, die Biergartenwirte. Bei den heutigen Bierpreisen hätten wir allerdings ebenfalls chronisch gute Laune, wenn wir Biergartenwirte wären. Sind wir aber nicht; und als Kolumnisten und Halligalli-DJs muss man sich das Warm-Up-Radler verkneifen und gleich die scharfe Mass trinken, sonst endet das Budget noch vor dem Verstand und dann könnte man ja gleich daheim bleiben.

Wie man sieht: Es gibt nur wenige Gründe, München im Sommer zu verlassen, denn die münchner Sommer sind die schönsten Sommer Münchens.

 

Bis bald dann; wir machen erstmal Urlaub in Bad Bangkok.

 

P.S.: Danke, liebe ARD, dass Du uns vom Marienhof erlöst hast. Und jetzt schick bitte noch den Opdenhövel in die Wüste, dann zahlen wir auch wieder GEZ.

 

Schon blöd irgendwie…

… der eine kommt aus dem Urlaub zurück und ist keinen Alkohol mehr gewöhnt; also wird der Tag nach dem ersten Auflegen hart, zumal man ja trotzdem gute Party verkaufen soll. Und der andere? Der schont sich am Freitag extra um für die Holleschekparty am Samstag fit zu sein und dann zeigt der Körper just zu Beginn der großen Feier mal seine ungewünschten Qualitäten als Durchlauferhitzer. Party unmöglich; Kraus kaputt.

Wofür machen wir das eigentlich? Sind wir nicht eigentlich zu alt für diese ewige Partyscheisse?

Nein, sind wir nicht. Und wir haben Bock drauf. Erwachsen können andere besser; glaubt uns das mal. Also, Prost, hoch die Tassen und Gute Besserung, lieber Josef.

Witzig & Kraus toben sich aus

Es könnt alles / so einfach sein / isses / aber nicht!

Darum: Pfingstsonntag steht an, und die ganze Stadt ist auf den Beinen. Also machen wir im 8Below auch mal ein Fass auf ; kann ja nicht sein dass nur die HyperHyper-Burschen da drin feiern dürfen!

 

Rein in den Club, ab an die Bar, Drink in die Hand, LED-Decke bewundern und tanzen tanzen tanzen… Witzig & Kraus toben sich aus und feuern feinste Musik aus allen Ecken der elektronischen Welt auf Eure Ohren.
Kein Standard-Top10-iTunes-Beatportchart-Geleiere wie überall sonst; heute gibt es gute Dancemusic und alle möglichen Perlen, die in 20 Jahren Musiksammelleidenschaft zusammengetragen wurden.

 

So, Sonntag, 22 Uhr, 8Below, Schützenstrasse8! Keine Gnade, gute Leute.

Hier die Facebookseite

GÄSTELISTE? Hier Kommentieren und gewinnen!

Kleiner Tip am Rande

Solltet Ihr eine Webseite oder in diesem Falle ein Blog betreiben und gerade dabei sein, mal wieder ein bisserl aufzuräumen, neue PlugIns zu installieren und an der Sicherheit zu schrauben, dann empfehlen wir Euch folgende Dinge zu beachten:

- macht ein verdammtes Backup

- macht nichts, wovon Ihr keine Ahnung habt

- macht ein verdammtes Backup

- Überlegt Euch zweimal, welche Systemrelevanten Dateien Ihr ändern wollt

- macht ein verdammtes Backup

- Gerade bei WordPress kann man vieles machen, ohne dass etwas schlimmes passiert; aber es gibt einfach 5-10 Dateien, die WOLLT Ihr nicht ändern.

- macht ein verdammtes Backup

- Wenn Ihr wirklich auf die glorreiche idee kommt, ausgerechnet an der wichtigsten aller Dateien (wp-config.php) rumschrauben zu wollen, dann: macht ein verdammtes Backup!!!

- Wenn Ihr dann verzweifelt versucht die wp-config.php wieder in Gang zu setzen, vergesset dabei nicht: das geht nicht so einfach, drum macht ein verdammtes Backup!

 

Ansonsten ist Eure geliebte Webseite leider erstmal offline, so wie gestern unsere geliebte djcontroller.de. weil wir kein verdammtes Backup gemacht haben.

Noch was: Sucht Euch einen Provider, der ach Backups macht. Nicht so wie wir. Damn it.

So, und jetzt Biergarten.

Überblick über 90s Partys in München

Hier eine Übersicht über kommende 90s Partys in München, sortiert nach Clubs:

1. Alle

- Ende der Liste -

Hier eine subjektive Liste der besten 90s Party Münchens:

1. Hyper! Hyper!

- Ende der Liste -

 

(Dies ist eine schamlose Eigenwerbung der Hyper!Hyper!-Macher. Nicht objektiv. Andere 90s Partys können evtl auch ganz nett sein. Aber halt eben nicht Hyper)

 

 

 

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