Das Wort zum Wochenende, feat. DK (a.D.)

Obwohl ich mich vor einiger Zeit aktiv aus dem DJ Business und
Nachtleben zurückgezogen habe und jetzt ein „langweiliges“ Couch-
Potato, „Wer wird Millionär“-guckendes und unter dem Pantoffel
stehendes Leben führe, gebe auch ich mal eine kleine Anekdote zum
Besten.
david

Eines meiner „einprägsamsten“ Erlebnisse liegt dann doch schon knapp 4
Jahre zurück. Damals wurde ich mit Jens für eine Firmenveranstaltung
eines grossen internationalen Wirtschaftsberatungsunternehmens
gebucht. Die Eckdaten: 5 Sterne Hotel + Thermalbad + Jens&David +
Alkohohl + (steife-Anzugträger*Wodka) = Party.
Und weil wir so dreist sind, haben wir gleich den Jo eingepackt.
Angekommen im Schwimmbad, aufgebaut und angefangen zu spielen.
Nachdem scheinbar Wirtschaftsberater nicht wirklich viel Alkohol
vertragen, landeten nach einiger Zeit die ersten Blackberry-Besitzer
samt Anzug (es war ein internes Mitarbeiterfest) im Pool.
Und weil der Jo sich dieser Managersuppe nicht entziehen konnte und
sich ohnehin die ersten weiblichen Gäste im Pool befanden, entschied
er sich kurzerhand der Suppe seine eigene Würze zu geben.
In seinem Zustand war ein Abblitzen bei sämtlichen weiblichen Gästen
sowieso mehr als sicher.
Wütend zurück am DJ Pult, in Badehose, liess ich mich von Jo ablösen
und ging erstmal an die Bar.
Nach ca. 10 Minuten kam ich zurück ans DJ Pult und entdeckte dort
einen total breiten Jo der, bei dem Versuch eine nasse Badehose
auszuziehen, vergessen hatte sich wieder einige richtige Hose
anzuziehen.
Party = Anzugträger+Jo (nackt)
Abgesehen von miesen Wünschen an den DJ (Knallrotes Gummiboot, mit
beinahe Schlägerei) und Jo’s komplett Körpereinsatz haben wir den
Laden so verlassen wie es sich gehört.
Wasserbestand im Pool auf ca. 30 Zentimeter reduziert. Farbe des
Wassers eher dunkel bis schleimig. Alle im Hotel befindlichen
Handtücher auf dem Boden und ein brennender Strauch vor der Halle.
Bleibt nur zu sagen, im nächsten Jahr hatten wir den Job wieder.