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Jaja, wir wissen es ja selber.. hier passiert so wenig in letzter Zeit. Das hat aber auch sein Gutes, da wir nicht auf der faulen Haut rumliegen, sondern fleissig am arbeiten sind damit IHR feiern könnt, so einfach ist das.
Also, es gibt ja auch eine Menge zu berichten. Fangen wir mal damit an, dass Witzig&Kraus jeden Monat einmal im Neuraum den Salon mit fetter Housmusik bespielen, das nächste Mal am 25.02.2012. Das rockt und Spaß machts auch, naja ausser den Barkeepern wegen Arbeit und so. Faules Pack.
Dann gehts heute Abend gleich rund mit dem tollen Konzeot LECKER UND LAUT. Alex Wasowski (Profikoch und HobbyDJ) und Jo Kraus (Hobbykoch und HobbyDJ) verköstigen heute Abend in der Kongressbar 100 hungrige Schnellchecker, die bereits nach wenigen Tagen alle Tickets weggekauft haben. Das Konzept: 4 Gänge live Cooking mit DJ Mukke … eine risen Gaudi wirds und der Witzig muss bestimmt auch ein paar Nummern spielen weil die beiden sich eh wieder verplanen beim kochen! Ab 22 Uhr dann Party, also kommen kommen kommen!
Weiterhin heisst es jeden Samstag I LIKE! im 8below… OldSchool HipHop, Electro und NuFunk, gespielt von Simon Rose, Dave Daniels, Dj Real und Jens Witzig. Auch hier freuen wir uns immer über Besuch!
Dann ganz neu im Team: UNTER30 Clubbing. Ja, ihr habt richtig gelesen. Witzig&Kraus als Veranstalter des neuen Donnerstags im RUBY. Start ist am 16.02.2012 und dann jeden Donnerstag Unter30 Abfahrt mit Ausweiskontrolle am Eingang. Kein Witz. Frische und gute DJs, nicht so olle Clowns wie wir selber. Das wird lustig und für alle Partygänger zwischen 18 und 29 ein grosser Spass.. feiern ohne sabbernde alte Säcke und frustrierten Muttis. Leider dürfen auch wir da nur zuschauen; aber wir schaffen der Jugend ein Event. Wir freuen uns auch schon auf unser Verdienstkreuz.
So, genug der Updates.. auf ins Wochenende! Bussi, Jens
Grüß Gott 2012. Der erste Tag im neuen Jahr ist auch immer gleich einer der schlimmsten. Also mal abgesehen von den nicht einzuhaltenden guten Vorsätzen oder der Gewissheit, dass gleich anfang Januar alle Versicherungen und Steuern vom Konto gesaugt werden. Nein, wir reden von einem anderem Dilemma: Mit Ausnahme von strengen Moslems, Genußverweigerern oder Menschen mit Leberschäden hat jeder normale andere einen Fetzenkater an diesem Tag. Oft ist man ja schon froh wenn man an Neujahr nicht mit Schläuchen im ganzen Körper in einer Entgiftungsstation aufwacht.
(Anmerkung am Rande: Wir haben damit keine Erfahrung. Wir sind nur abgestumpft durch die Erlebnisse unserer versoffenen Nachtlebenfreunde, diesem ambulanten Säuferpack).
Die EAV hat es passend beschrieben. „Im Gaumen sitzt der Belzebub, das Aug’ ist dunkelrot, die Hypophyse spielt das Lied vom Tod“. Dieses gerade in unserer Berufsgruppe oft gegenwärtige Phänomen hat unseren Forschergeist geweckt und so widmen wir einen Teil dieser Kolumne den Ursachen und der Bekämpfung des Katers.
Wir wissen ja nicht, wie Joachim Bublath an die Sache rangegangen wäre aber… was, ihr kennt Joachim Bublath nicht? Aus Forschung und Technik? Nein? Knoff-Hoff-Show? Nein?
Ok, dann also anders: Wir wissen ja nicht, wie Aiman Abdallah an die Sache herangehen würde, aber wir sehen uns erst mal die medizinischen Fakten an. Als Kater bezeichnet man umgangssprachlich das Unwohlsein und die Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eines Menschen infolge einer Alkoholintoxikation. Einer der Hauptursachen ist die Dehydration. Das bedeutet wir haben zwar genug gesoffen aber zu wenig getrunken. Wären wir schon bei der ersten Präventionsmaßnahme. Da meinen viele Mediziner man solle nach jedem alkoholischen Getränk die gleiche Menge an Wasser trinken. Diese Mediziner waren aber scheinbar noch nie auf der Wiesn oder als Frau in der Schlange vor einer Damentoilette oder generell als Gast bei einer Holleschek-Party. Also unser Tip, nämlich das Wasser vor dem Bettgang zu sich zu nehmen scheint wesentlich praktikabler. Dann muss man zwar nachts alle 5 Minuten aufs Klo aber das muss man eh um sich zu übergeben.
Ein weiterer Katerhauptgrund sind giftige Alkoholabbauprodukte. Sie führen zu den bekannten Symptomen wie Kreislaufschwäche und verminderter Herzleistung was wiederum eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff zur Folge hat. Da raten dann wieder die schlauen Mediziner man solle sich an frischer Luft bewegen um somit den Kreislauf in Schwung zu bringen.
Aber mal ehrlich, wenn wir am 1.1.2012 um 15.00 Uhr nachmittags nach 28 Stunden Vollbetankung aus dem 8 Below (da feiern die coolen Leute nämlich diesesJahr Sylvester) schwanken, halt ich bis nach Hause eher noch die Luft an um nicht zu viel Sauerstoff abzukriegen. Denn egal was diese an der Lebensrealität vorbeistudierten Doktoren auch sagen, die beste Anti-Kater Mittel sind das Siechtum bei Dunkelheit im eigenen Bett, das rummjammern vor seiner Freundin, die Bestellung beim Pizzabringdienst mit der Bitte doch leise zu klingeln, eine Familienpackung Ibuprofen und der feste Vorsatz nie wieder so viel zu trinken.
Und somit schließen wir mit der EAV: „Morgen, ja morgen, fang ich ein neues Leben an. Ganz sicher morgen, ned übermorgen, oder vielleicht erst irgendwann. // Doch wie ich um die Ecke komm, seh ich mein Stammlokal, und wieder hab ich keine andere Wahl. Der Franz, der Jo, der Ferdinand, san auch schon wieder da. Na was macht denn schon ein Achtel oder zwo.“
Na, Halloween überstanden? Oder bist Du einer von diesen „early Adopters“ (ein tolles Wort), welche das Undercover Magazin sofort verschlingen, nachdem es der nette Realschüler in deiner Stammkneipe ausgelegt hat und Dir Halloween somit noch bevorsteht? Dann haben wir was gruseliges für Dich:
Ein relativ bekanntes national agierendes Stadtmagazin, nennen wir es mal ähmm „HERZOG“, hat in seiner Oktoberausgabe (die Du als UNDERCOVER-Jünger natürlich nicht gelesen hast) eine Top 50 veröffentlicht. Und zwar nicht irgendeine Top 50, sondern die Top 50 der wichtigsten Münchner. Ja, Du hast richtig gelesen.
Nun ist es ja so, das Hitparaden Quote machen und Schwanzvergleich immer gern gesehen bzw. gelesen wird und gerade in der Wiesnzeit auch der fleissigste Redakteur gerne mal ein Thema wählt, das sich auch mit 2,8 Promille Restalkohol noch einfach abfeuern lässt (siehe unsere Kolumne im Oktober).
Also zur Liste: Entscheidende Faktoren im Ranking waren laut dem Magazin: „Leistungen und Einfluss, Bekanntheit und Beliebtheit sowie Unverwechselbarkeit und Kult-Potential“.
Warum also der Bananen-Didi nicht auf Platz 1 steht ist uns völlig Schleierhaft. Auch der berüchtigte Kiffer-Jesus aus dem englischen Garten hat unserer Meinung nach mehr Kultpotential als zum Beispiel Schmuckdesigner Patrick Muff (Platz 39) oder Robert Maier-Kares (Eisbudenbesitzer auf Platz 47).
Platz 1? Bully Herbig. Gut, mei, Bully halt. Aber vor dem Ude auf Platz 2? Gut, mei. Nun aber mal zu unserem Metier: Musik, Nachtleben und Literatur ähm Party. Team from Hell ist vor den Sportfreunden? Permanent Vacation ist vor Gomma ist vor Schlachthofbronx? Also nix gegen die Zehra vom Team from Hell, ganz sicher nicht; kaum einer tut mehr für die Münchner Kunstwelt; und das sagen wir als absolute Vollpfeifen in diesem Sektor.
Aber sollte auf einer Liste, die Bully, Ude, Fred Kogl und Frau Nuru in der Top10 führt, nicht konsequenterweise auch den Sportis einen Achtungsvorsprung vor münchner Kunstschaffenden bzw. Kunstverteilern geben, so rein aus Sicht des Bekanntheitsgrades? Nein? Scheinbar nicht, und eben dieses stört uns auch an dieser Top10.
Kann man eine solche Liste überhaupt führen? So ganz allgemein? Sollte man da nicht aufsplitten in viele kleine Top50 Listen für alle Bereiche? Also Politiker, Gastronomen, Schauspielen, Partymacher, Modemacher, Top-Fußballer, Spieler bei 60, etc.?
Alleine schon, damit sich die ganzen kleinen Wichtigtuer wie wir auch eine klitzekleine Chance erhoffen können, auch mal in der großen Schwanzvergleichstabelle eines (hoffentlich zumindest) münchner Redakteurs aufzutauchen.
So a´la: „Hach, der kennt mich; und jetzt kennen mich alle; und ich bin auf Platz 49 der 50 wichtigsten münchner Hochzeits-DJs; gleich mal onanieren.“
Da kann sich der Uli Hoenes ja fast noch freuen, dass er als Chefcholeriker des FC Bayerns immerhin mit seiner Elftplatzierung noch vor dem großen Modedesigner Patrick Mohr gelandet ist. Ich meine, der Mohr leitet scheinbar ein international anerkanntes Modelabel („…seine Kollektionen verwischen Geschlechtergrenzen“) und wird von der Modepresse bejubelt… da kann der Hoenes mit seinen popeligen Bayern ja gleich mal nach Hause gehen. Ich mein, wo samma denn?
Sicher, diese ganze Liste ist wohl mit einem Augenzwinkern geschrieben worden. Dennoch hat sich dieses Zwinkern auf uns irgendwie eher als nervöses Zucken übertragen. Vor allem, weil wir nicht drin sind. Geht´s noch?
Wir legen los. Ab November starten wir jeden Samstag „i Like!“ im 8Below, um auf der Meile zwischen 8seasons und 089Bar eine neue Anlaufstelle für alle Feierleute zu etablieren.
„i Like!“ ist das Motto der Wahl, da wir endlich wieder ausgehen wollen wie es uns gefällt: nette Tür, faire Getränkepreise und vor allem einfach gute Musik etwas ab von der gängigen Chartpenetration aus Radio und vielen Clubs. Unsere DJ ìs dürfen sich austoben, also spielen wir viele Houseklassiker, guten alten HipHop und auch viele neue Tracks abseits der autotunegeprägten Verkaufscharts.
Das 8Below liegt zentral im „Kunstpark Mitte“, direkt in der Schützenstrasse 8 zwischen Stachus und Hauptbahnhof. Der Club liegt unter der Erde und überzeugt mit einem riesigen LED-Himmel, gutem Sound und nicht so aufgesetzt schickem Ambiente.
„i Like!“ wird von den „Hyper! Hyper!“- Machern ins Leben gerufen und dieses neue Baby wird eine Station für alle Partyschwärmer, und das jeden Samstag Abend. Immer wieder neue Deko, Bookings, Themennächte und Reservierungsspecials – wir sind für alles offen.
Unter dem Claim „Neu. Laut. Samstag.“ installieren wir einfach einen guten Samstagabend. Nicht so bierernst, nicht obercool oder super Underground. Ob „i Like Techno“, „i Like my Sunglasses at Night“ oder „i Like Latin Beats“ – mit regelmäßgen Specials wird der Samstag nie langweilig. Weil wir Bock auf Feiern haben und man in Zukunft jeden Samstag ins 8Below gehen kann.
i Like!
Ab 05.11.2011
Jeden Samstag Start 22 Uhr
8Below, Schützenstr. 8
Morgen, 27.08.2011…. spielen wir wei hübschen wieder im Neuraum Salon. Das bedeutet viel gutes Zeug aus der Techhouse/Electro/House Schublade und absolutes Pitbull-Verbot.
Gästeliste? Kontakt Jens bei Facebook.
Also, kommen! Morgen ist das Wetter auch endlich mal wieder schlecht, da geht dann schon was!
Heute behandlen wir einmal ein Thema, welches uns schon lange irgendwie auf den Senkel geht und das man irgendwie nur schwer in Worte fassen kann: Szene. Oder auch die Leute, welche ebenjene ausmachen. Zitieren wir mal Wikipedia (gekürzt):
Wortherkunft:
In der Bedeutung von „dort wo sich etwas abspielt“ für subkulturelle Kreise und deren Aktivität. Eng verbunden ist der Begriff mit dem Anglizismus „Insider“ (engl. für Mitglied, Zugehöriger, Eingeweihter) „Beteiligter an einer Szene“ − wörtlich: „Der, der innerhalb ist‘. Heutige Begriffsverwendung:
In der Regel (aber nicht immer) werden nur solche Subkulturen als „Szene“ bezeichnet, die eine Minderheiten-Kultur in der jeweiligen Gesellschaft darstellen, die ein Wir-Gefühl und über das gemeinsame Interesse hinausgehende kulturelle Merkmale entwickelt haben.
Und eben genau da fallen uns immer wieder Dinge auf, die auf uns irgendwie befremdlich wirken. Nehmen wir also mal die Münchner „Szene“. Welche genau? Die „Schickimickis“? Die „Clubstyler und Stilpolizisten“? Den „Underground“? Wo fängt was an, wo hört was auf? Die Süddeutsche hat kürzlich einmal etwas sehr schönes geschrieben; es ging um neue Läden in der Stadt und hier zitieren wir den Artikel zur Blumenbar:
„…Dazu tanzen jede Menge Vollbärte, Nerd-Brillen und um den Hals drapierte Schals. Die betonte Individualität der Besucher wird in der Blumenbar jedoch schnell zum Mainstream, die Accessoires der Alternativ-Intellektuellen gehören zur Standardausrüstung. Auffallen wird schwierig“
Schöner hätten wir es nicht schreiben können: Gerade die Stilpolizei und coole Clubszene ist derart individuell und einzigartig im jeweiligen Musik- und Klamottengeschmack, dass die einzelnen superstylischen Superszenegänger mit ihren stylischen Superstyleklamotten zu einem einzigen grauen Einheitsbrei verschwimmen. Quasi Mainstream, aber so etwas darf man zu einem Superszenegänger niemals sagen. Mainstream? Du redest von Paul Kalkbrenner? Pfft, den hör ich schon laaaaaange nimmer, der ist ja wie der Guetta, igitt!
Dass sowohl der Guetta wie der Kalkbrenner mal wirklich von unten, also aus dem „Underground“ gekommen sind interessiert schon lange niemanden mehr; es gilt die Regel: Sobald ein Künstler mal als drei Alben verkauft hat, ist er für den Superstyler ein scheiss Kommerztyp. Und auch nicht mehr „real, Alter!“
Da wird dann lieber im stylischen Facebookprofil ein stylisches Foto aus einer stylischen Bar gepostet, welches einen Zettel an einer DJ-Kanzel zeigt auf welchem steht: „Wer Guetta spielt wird hinter dem Club verscharrt“ und alle 2500 Superstylerfreunde kommentieren drunter „Word!“ oder „Genau!“ oder „Drecks Guetta“; aber erst nachdem sie ihre wohlsortierte, zusammengeklaute Guetta-Remixsammlung von 2007 von der Festplatte löschen. Ist ja noch auf der Backup-Platte, falls er doch mal wieder cool wird.
Und wenn es dann mal langweilig wird, dann kann man immer noch in stylischen Technoforen diskutieren; Themen gibt es derer genug: „Ich hasse diese Wannabe-Technokids“, oder „Ich höre schon seit 1962 Techno und du bist ein Loser“ und so weiter. Scheinbar geht es auch hier immer um „real“ und „wo ich bin ist Szene“. Nur leider darf niemand neues diese Szene betreten oder auch die Musik gut finden; sonst wird´s halt wieder Mainstream und der Künstler damit dann automatisch Kommerz und die Musik automatisch scheisse und an sich müsste hinter jedem Superszeneladen schon ein gewaltiger Friedhof sein.
Nur beim Sven Väth, da sind sie sich alle einig, der ist real. Zwar muss dann zähneknirschend hingenommen werden, dass auch andere Menschen die Musik gut finden; allerdings rührt dieses Zähneknirschen öfter einmal eher von chemischen Substanzen als von Emotionen. Word!
Nach Jahren der P1 Auflegabstinenz haben mal Kraus, Witzig und Wright sich mal wieder ins Stüberl buchen lassen. Erst Modeschau und da fiel uns schon auf das ein bisschen der Bums in den Boxen fehlt. Leider hat sich das auch danach nicht wirklich verbessert. Der Geschäftsfüherer war schon bemüht aber irgendwie wollte sich der Bass nicht einstellen. Irgendwann stand dann auch der Techniker auf der Matte aber ausser den Bass am DJ Mixer auf “volle Lotte” zu drehen bis der Monitor nur noch bruzelte konnte er auch nichts ausrichten. Ach ja aufgelegt haben wir dann auch noch und das ist da Video dazu:
Sommer ist ja im Gegensatz zu Herbst und Frühling eine richtige Jahreszeit, weil man weiss, dass kurze Hosen und T-Shirt angesagt sind und nicht dieses „Meinste – ich – muss – eine – Jacke – mitnehmen – Dingens“; und dann wird das Wetter eh wieder das Gegenteil von dem was man angezogen hat. Ihr wisst was wir meinen.
Und während wir diese Zeilen schreiben, sitzen wir in einem Ostseebad und von Sommer keine Spur. Klar, man kann an der Ostsee genauso wenig von einem konstanten Sommer ausgehen wie die Kultfabrik von einem konstant bumsvollen Wochenende. Und auch eine weitere Gemeinsamkeit mit der ehemaligen Protestzentrale zum G8-Gipfel 2007 und der ehemaligen Ausgehmeile Nummer Eins können wir hier entdecken: es wird einem relativ schnell arschfad und man will wieder heim. Und das obwohl hier oben das Wetter abwechslungsreicher ist als so manches Kultfabrik-DJ-Set. Behaupten wir mal so – nicht dass unsere DJ Sets jetzt sooo viel abwechslungsreicher wären. Wobei: ähm, doch.
Irgendwann sehen dann hoffentlich auch die Macher dieses Geländes ein, dass Kult entsteht und man ihn nicht fabrizieren kann. Da hängt wohl noch der Geist der Knödelteigs in den Fabrikhallen bzw. der Clubs rum.
Zurück zum Sommer: dann kommt eh jedes Jahr wieder die Erkenntnis, dass der Sommer in München einfach superdufte ist und es keinen Grund gibt unsere superdufte Superstadt zu verlassen… immerhin haben wir die Isar mit Grillverbot, eine Innenstadt mit Rotplakettenverbot sowie bald Tempo30; ständig überfüllte Biergärten und eine Invasion kinderwagenschiebender Hippiemütter in Haidhausen und dem Schlachthofviertel. Ganz ehrlich: in Köln darf wirklich überall gegrillt werden und keiner ruft gleich die Polizei wenn die ganze Stadt mit Einweggrills vermüllt ist und an jeder Ecke regenbogenbeflaggte Kölschtrinker Ihre verkohlten Würsten herzeigen ähm liegenlassen.
Hingegen in München, da ist alles Disneyhaft sauber und weiss-blau-kariert aufgeräumt. Bei jeder Zigarette die man sich an der Isar anzündet schauen gleich 3-4 argwöhnische Securitygorillas ob man nicht doch einen Taschengrill anzünden will; aber dafür kann jeder Vollprolet seine drecks Scherben liegenlassen und keiner hat´s gesehen. Trotzdem ist die Isar immer noch geiler als die blöde Elbe in Köln und Düsseldorf. Dafür haben wir ne Surfwelle mitten in der Stadt. Darüber muss man zwar nicht gleich einen Kinofilm drehen, aber immerhin bietet sich uns so ein dankbar Kalauer mit „eine riesen Welle machen“ machen an; aber damit verschon wir Euch heute mal.
Bleiben die Biergärten, Münchens Lichtblick in Sachen Erholung, zumindest unter der Woche vormittags, also am DJ-Wochenende. Besonders positiv aufgefallen ist uns vor allem ein Biergartenwirt, der seine Gäste mit folgendem Hinweis begrüßt:
„An alle Nichtraucher: Bitte gehen sie IN das Lokal, immerhin haben sie dafür gestimmt.“
Humor haben sie, die Biergartenwirte. Bei den heutigen Bierpreisen hätten wir allerdings ebenfalls chronisch gute Laune, wenn wir Biergartenwirte wären. Sind wir aber nicht; und als Kolumnisten und Halligalli-DJs muss man sich das Warm-Up-Radler verkneifen und gleich die scharfe Mass trinken, sonst endet das Budget noch vor dem Verstand und dann könnte man ja gleich daheim bleiben.
Wie man sieht: Es gibt nur wenige Gründe, München im Sommer zu verlassen, denn die münchner Sommer sind die schönsten Sommer Münchens.
Bis bald dann; wir machen erstmal Urlaub in Bad Bangkok.
P.S.: Danke, liebe ARD, dass Du uns vom Marienhof erlöst hast. Und jetzt schick bitte noch den Opdenhövel in die Wüste, dann zahlen wir auch wieder GEZ.
Es könnt alles / so einfach sein / isses / aber nicht!
Darum: Pfingstsonntag steht an, und die ganze Stadt ist auf den Beinen. Also machen wir im 8Below auch mal ein Fass auf ; kann ja nicht sein dass nur die HyperHyper-Burschen da drin feiern dürfen!
Rein in den Club, ab an die Bar, Drink in die Hand, LED-Decke bewundern und tanzen tanzen tanzen… Witzig & Kraus toben sich aus und feuern feinste Musik aus allen Ecken der elektronischen Welt auf Eure Ohren.
Kein Standard-Top10-iTunes-Beatportchart-Geleiere wie überall sonst; heute gibt es gute Dancemusic und alle möglichen Perlen, die in 20 Jahren Musiksammelleidenschaft zusammengetragen wurden.
So, Sonntag, 22 Uhr, 8Below, Schützenstrasse8! Keine Gnade, gute Leute.
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