Archiv der Kategorie: Gossip

Adios, Lamms!

Ein schwerer Schock für uns, als wir gestern noch auf den finalen Absacker ins Lamms gesteuert sind.

Beim Abkassieren erzählte uns der Kellner, das Ende September Schluss sei mit dem traditionsreichen 24-Stunden-Wirtshaus. Angeblich summierten sich die Auflagen für das Restaurant von Wirt Joschi Lamm in die Hunderttausende, so das sich der über 70jährige Österreicher für eine Schliessung entschieden hat.

Eine traurige Nachricht, schließlich ist das Lamms eine Institution in der Münchner Gastronomie und oftmals die letzte Anlaufstelle für hungrige Partygängenr, ausgemergelte Cracknutten nach der Schicht, Zuhälter bei der Arbeit und jede Menge Münchner Orginale bzw. Bierdimpfl.

Es wäre wirklich sehr schade wenn sich das bewahrheitet…. ich bin dafür das wir zamlegen und den Laden kaufen!

Trotzdem einen schönen Tag noch,,, Jens

Wiesn und Nachtleben

Ein paar Wochen sinds nur noch, dann wird München wieder zur Doppelhaupststadt Italiens und Australiens. Neben dem ganzen Wahnsinn um Absperrrrrrringe und Rauchverbot im Festzelt werfen wir in den kommenden Wochen einen Blick auf das Münchner Nachtleben während der schönsten Jahreszeit der Welt.

Und weil wir so tolle Geschäftsleute sind, beliefern wir mit diesem feinst erlesenem Content zusätzlich zu unserem Blog noch die Facebookseite der Wiesn sowie Oktoberfest-live und die TZ München. So ist das eben als Starautor und Lokalpromi, da geht eben alles etwas leichter 🙂

Sommerloch 2010

Es ist doch jedes Jahr das gleiche… im Sommer posten wir hier so gut wie nie.
Eben weil Sommer ist.
Und weil man aus dem Freibad eben nicht postet.
Und weil der Sonnenbrand sogar in den Fingerkuppen weh tut.
Und weil wir ständig im Biergarten rumhängen.
Und weil der Jo jetzt dann eh erstmal im Urlaub ist.
Und weil der Jens wegen seiner HyperHyper Party eh nur noch an 90er denkt und da gabs noch kein Internet.
Und weil wir den Rest der Zeit im Café Haidhausen rumhängen.
Und weil die soziale Akzeptanz vom iPad noch nicht ausreicht, um mal eben lässig am Baggersee nen Artikel zu schreiben.

Somit entlasse ich Euch für heute mit folgenden 10 Weisheiten in das Wochenende:

1. Die 90s sind die besseren 80s.

2. Porsche ist der Ed Hardy unter den Sportwagen.

3. Ein Tintenfisch kann garnicht weissagen.

4. Sonnencreme schützt auch die Haut von blassen DJs.

5. Keine Sonnencreme ist keine gute Idee für blasse DJs.

6. In den nächsten 3 Wochen ist DJ Air auch Freitags in der Milli -> hingehen!

7. La Notte Veneziana ist als Veranstaltungstitel recht 80s.

8. Hyper! Hyper!

9. Kaum hat man auf seinem Blog ein Bild mit dem Titel „Schland“ explodiert der Traffic während einer WM.

10. Ich geh JETZT in den Biergarten. Prost.

das schöne..

… an so einer Feier ist ja, wenn man dann danach wirklich alles fertig aufgeräumt hat. Am Verschmutzungsgrad erkennt man die Party vom Vorabend… und wir sind immer noch am aufräumen!

Und wenn wir mal groß sind, machen wir Festivals und leisten uns ne private Müllabfuhr.

In diesem Sinne: Die WitzigundKraus Partys gehen in Sommerpause und melden sich im September wieder. Und da könnt Ihr euch auf was gefasst machen!

Oakenfold rocks (not)

Es gibt ja durchaus leute, die den Ruhm von Paul Oakenfold für ungerechtfertigt halten… merkwürdige Trackauswahl und dazu theatralisches Gehabe.. sagt man.

Dieses Video unterstreicht das, EVENTUELL ein KLEINES BISSCHEN überspitzt. Anschauen, obergeil!

Maha

A4UExpo Party Recap

Ich tanze jetzt mal aus der Reihe der ganzen Onliner und schreibe meinen Recap zur A4U Expo aus meiner Sicht: nämlich als Mitverantwortlicher für die Breakout Party am 18.05.2010 auf der Galopprennbahn Riem.

Angefangen hat der ganze Spaß ja damit, das der unermüdliche Mediadonis die Meisterleistung vollbracht hat, die A4UExpo von Amsterdam nach München zu holen. Respekt schonmal dafür. Und immer wenn der Marcus seine Finger im Spiel hat, wird für die Partys der Philip beauftragt, der wiederum mich zu Hilfe gebeten hat -> Teambuilding par Excellence.

Die  Aufgabenstellung war einfach: Mach aus einer gewöhnlichen Party für einen Fachkongress ein geiles Event. (Wenn alle Aufträge so klar formuliert wären, hätte ich wahrscheinlich deutlich mehr Zeit).

Also an die Arbeit, und das geht nicht ohne eine klassische to-do-liste:

  1. Find a great location (machbar)
  2. Get the great location for the price of a shitty location (drohe mit Moskau Inkasso, dem Milchbar-Türsteherteam oder Jens Erlewein)
  3. Rent tons of light and sound (i love this part)
  4. Get a great Dj (Hallo, Jo Kraus halt. Ich selber hatte ja keine Zeit) (hihi)
  5. Buy tons of drinks (Zitat Philip im Gespräch mit dem Lieferanten: „Hallo?! Ich zahle quasi eure Miete, also runter mit den Preisen oder ich brau das Zeug selber“)
  6. Mix all together and let the Party begin!

Nach unzähligen Verhandlungen war das Konzeot fertig, der Kunde sofort überzeugt und schon ging es an den Aufbau. Ein kurzer Auszug aus meinem Tagebuch:

Montag

  • 09:00 – Ankunft an der Location. Habe keinen Schlüssel, keiner ist da und die Halle ist vollgestopft mit Möbeln einer türkischen Hochzeit. Erstmal eine rauchen.
  • 10:00 – Techniker mit LKWs angekommen. Immer noch kein Schlüssel, Halle immer noch voll. Gemeinsames rauchen.
  • 12:00 – Gerade erfahren, das wir ab 14 Uhr reinkönnen. Türkischer Hochzeitsveranstalter hat uns vergessen. Techniker gehen Essen, hoffentlich denken sie an meine Zigaretten.
  • 14:00 – Halle ist offen. Und voll. Von Abbau kann keine Rede sein.
  • 14:15 – Hochzeitsveranstalter sagt, er ist ein 2 Stunden raus. Also schonmal die LKWs ausladen.
  • 18:15 – Die Hälfte der türkischen Möbel sind raus, dafür steht schonmal unsere Empore. Zweite Schachtel aufgemacht; Aspirin vergessen, shit.
  • 19:00 – 180 Liter Saft im Lidl gekauft. Verkäuferin hat etwas blöd geschaut als ich was von wegen „schlimmer Durst“ erzählt habe.
  • 19:15 – Notiz an mich: Ein Ford Taunus fasst jede Menge Saft; die Stoßdämpfer aber nicht.
  • 22:00 – Philip wieder im Vice bei der ersten Party, Bühne steht so halb, Anlieferung von 320 LED-Kacheln. Getränkelieferung wäre mir lieber (Bierjieper)
  • 23:55 – LED Wand hängt, funzt aber nicht. Nachdem ich den Schlüssel habe, muss ich warten bis alles geht
  • 04:25 – LED Wand geht, Lunge kapituliert. Ab ins Bett.

Dienstag-Mittwoch

  • 06:25 – Hurra, immerhin der Wecker funktioniert. Ab in die Halle, Lieferung kommt um 8.
  • 11:30 – Erste Lieferung ist da. Schlägertrupp zum  Lieferanten geschickt.
  • 12:00 – Licht geht, Ton geht, Ware da, Möbel da. Ab, Bars bestücken (klingt schön, bedeutet aber Kisten schleppen und Kühlschränke einräumen)
  • 16:00 – Eis holen, vorher duschen
  • 17:00 – Irgendwie will keiner was von einer Eisbestellung wissen; nichtmal der Schlüssel für den Kühlraum finden die Penner. Mit Erlewein gedroht, Eis doch noch bekommen
  • 19:00 – Personal ist da, Kunde auch, kann also losgehen
  • 20:00 – Start
  • 22:00 – Unfassbar: tanzende Onliner! Jo rockt
  • 24:00 – Alle zufrieden, schauen eh nur alle auf die fette LED Wand und staunen
  • 02:00 – Verdienter Schampus
  • 04:00 – Immer noch Party, Kunde schon wieder weg, Veranstalterduo spielt Schnickschnackschnuck mit Vodka
  • 04:35 – Stein, Schere, Papier, verloren (15x) Schubidu.
  • 06:30 – Philip lallt, er könne schon noch fahren. Schlüssel konfisziert.
  • 06:45 – heim, geputzt wird morgen
  • 12:00 – Halle besichtigt. Wo ist der Strick?
  • 18:00 – Endlich Couch. Alle happy, Philip und ich tot.
  • 20:00 – 089Bar (auf ein Bier)
  • 23:55 – Feedback gut, vierter Vodka Lemon schmeckt wieder

Kurz zusammengefasst: Hat Spaß gemacht, den werten Kongressteilnehmern denke ich auch! Bis nächstes Jahr dann, ich leg mich wieder hin.

Andere Recaps:

-> A4U Munich Recap: It was good, very good! by Markus
-> No Facts, just Opinions | a4u recap by Namewise
-> A4U Munich Rocked by Andreas of sunlab
-> A4U Expo 2010 Recap by Dzikitschikkkki
-> ABBA und die 40 Säufer by Perlewein

…and a plethora of pictures and (mostly german) statements on Karsten´s blog

Neuraum und Vice in der New York Times

Krassomat, irgendwie. Die New York Times hat in Ihrem Reiseteil ein Wochenende in München beschrieben, vom Frühstück übers Shopping bis zum Feiern.

Und welche Clubs werden hier empfohlen? Nein, weder P1 noch Baby noch Pacha089Seasons. Sondern: der Neuraum und das Vice. Eine Leseprobe:

Yes, the crowd might be young, but the tracks of hard techno and trance played at Neuraum, a monstrous new dance club, can actually be surprisingly cool and sophisticated. Set in a bomb-shelter-like space under the main bus station, the club claims to have room for more than 2,000 revelers, spread over various rooms and floors.

Krassomat. Hier der ganze Artikel über “ Munich – the major destination for beer lovers, history buffs and music fans, but lately the Bavarian capital has been recognized as a great place to live.“

Wisst Ihr was mir da auffällt? Die NYT schreibt Reisetips für München, empfiehlt 2 Clubs von vielen. Und in beiden lege ich auf.

„Hüstel“. Ich nehme diesen Preis an.

Yours, Jens

Diskodepression

Dis|ko|de|pres|si|on, die; -, -en (frz. dépression disco= Niederdrückung, Senkung): bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit nach durchgefeierten Nächten.

Im gegenwärtig verwendeten Klassifikationssystem psychischer und anderer Erkrankungen lautet die Krankheitsbezeichnung depressive Diskoepisode oder rezidivierende (wiederkehrende) depressive Katerlaune. Typische Symptome einer ausgewachsenen Diskodepression im Endstadium sind folgende oder ähnliche Gedanken:

  • So kann es nicht weitergehen
  • Wenn ich so weitermache werde ich keine 35
  • Hoffentlich hat mich keiner gesehen
  • Alles ist scheisse
  • Ich verliere bestimmt meinen Job
  • Wo ist nur all die Kohle hin?
  • Ich werde nie wieder ein Problem in den Griff bekommen
  • Das hätte es echt nicht gebraucht
  • Wo ist eigentlich meine Hose?
  • Mann geht´s mir dreckig
  • Ich will nicht mehr

Die Diskodepression zeichnet sich durch eine besonders diffuse Wirkungsweise aus: Man glaubt seinen eigenen Gedanken tatsächlich – der Betroffene ist davon überzeugt, das alles den Bach runtergeht und man den vorherigen Teil seines Lebens nur in einer bunten Seifenblase gesessen ist.

So wie ich heute.

Das war übrigens der 400ste Artikel auf witzigunkraus.de. Aber das ist ja auch egal.