Filed under Das Wort zum Wochenende, Gossip by jens on 2. January 2012 at 6:25 pm
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Grüß Gott 2012. Der erste Tag im neuen Jahr ist auch immer gleich einer der schlimmsten. Also mal abgesehen von den nicht einzuhaltenden guten Vorsätzen oder der Gewissheit, dass gleich anfang Januar alle Versicherungen und Steuern vom Konto gesaugt werden. Nein, wir reden von einem anderem Dilemma: Mit Ausnahme von strengen Moslems, Genußverweigerern oder Menschen mit Leberschäden hat jeder normale andere einen Fetzenkater an diesem Tag. Oft ist man ja schon froh wenn man an Neujahr nicht mit Schläuchen im ganzen Körper in einer Entgiftungsstation aufwacht.
(Anmerkung am Rande: Wir haben damit keine Erfahrung. Wir sind nur abgestumpft durch die Erlebnisse unserer versoffenen Nachtlebenfreunde, diesem ambulanten Säuferpack).
Die EAV hat es passend beschrieben. „Im Gaumen sitzt der Belzebub, das Aug’ ist dunkelrot, die Hypophyse spielt das Lied vom Tod“. Dieses gerade in unserer Berufsgruppe oft gegenwärtige Phänomen hat unseren Forschergeist geweckt und so widmen wir einen Teil dieser Kolumne den Ursachen und der Bekämpfung des Katers.
Wir wissen ja nicht, wie Joachim Bublath an die Sache rangegangen wäre aber… was, ihr kennt Joachim Bublath nicht? Aus Forschung und Technik? Nein? Knoff-Hoff-Show? Nein?
Ok, dann also anders: Wir wissen ja nicht, wie Aiman Abdallah an die Sache herangehen würde, aber wir sehen uns erst mal die medizinischen Fakten an. Als Kater bezeichnet man umgangssprachlich das Unwohlsein und die Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eines Menschen infolge einer Alkoholintoxikation. Einer der Hauptursachen ist die Dehydration. Das bedeutet wir haben zwar genug gesoffen aber zu wenig getrunken. Wären wir schon bei der ersten Präventionsmaßnahme. Da meinen viele Mediziner man solle nach jedem alkoholischen Getränk die gleiche Menge an Wasser trinken. Diese Mediziner waren aber scheinbar noch nie auf der Wiesn oder als Frau in der Schlange vor einer Damentoilette oder generell als Gast bei einer Holleschek-Party. Also unser Tip, nämlich das Wasser vor dem Bettgang zu sich zu nehmen scheint wesentlich praktikabler. Dann muss man zwar nachts alle 5 Minuten aufs Klo aber das muss man eh um sich zu übergeben.
Ein weiterer Katerhauptgrund sind giftige Alkoholabbauprodukte. Sie führen zu den bekannten Symptomen wie Kreislaufschwäche und verminderter Herzleistung was wiederum eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff zur Folge hat. Da raten dann wieder die schlauen Mediziner man solle sich an frischer Luft bewegen um somit den Kreislauf in Schwung zu bringen.
Aber mal ehrlich, wenn wir am 1.1.2012 um 15.00 Uhr nachmittags nach 28 Stunden Vollbetankung aus dem 8 Below (da feiern die coolen Leute nämlich diesesJahr Sylvester) schwanken, halt ich bis nach Hause eher noch die Luft an um nicht zu viel Sauerstoff abzukriegen. Denn egal was diese an der Lebensrealität vorbeistudierten Doktoren auch sagen, die beste Anti-Kater Mittel sind das Siechtum bei Dunkelheit im eigenen Bett, das rummjammern vor seiner Freundin, die Bestellung beim Pizzabringdienst mit der Bitte doch leise zu klingeln, eine Familienpackung Ibuprofen und der feste Vorsatz nie wieder so viel zu trinken.
Und somit schließen wir mit der EAV: „Morgen, ja morgen, fang ich ein neues Leben an. Ganz sicher morgen, ned übermorgen, oder vielleicht erst irgendwann. // Doch wie ich um die Ecke komm, seh ich mein Stammlokal, und wieder hab ich keine andere Wahl. Der Franz, der Jo, der Ferdinand, san auch schon wieder da. Na was macht denn schon ein Achtel oder zwo.“
Prosit Neujahr.
Filed under Das Wort zum Wochenende, Gossip by jens on 24. November 2011 at 6:58 pm
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Wir machen nur Spaß, keine Sorge. Advocard wieder zurück ins Holster bitte.
Filed under Das Wort zum Wochenende, Disko & Theken by jens on 15. November 2011 at 11:44 am
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Na, Halloween überstanden? Oder bist Du einer von diesen „early Adopters“ (ein tolles Wort), welche das Undercover Magazin sofort verschlingen, nachdem es der nette Realschüler in deiner Stammkneipe ausgelegt hat und Dir Halloween somit noch bevorsteht? Dann haben wir was gruseliges für Dich:
Ein relativ bekanntes national agierendes Stadtmagazin, nennen wir es mal ähmm „HERZOG“, hat in seiner Oktoberausgabe (die Du als UNDERCOVER-Jünger natürlich nicht gelesen hast) eine Top 50 veröffentlicht. Und zwar nicht irgendeine Top 50, sondern die Top 50 der wichtigsten Münchner. Ja, Du hast richtig gelesen.
Nun ist es ja so, das Hitparaden Quote machen und Schwanzvergleich immer gern gesehen bzw. gelesen wird und gerade in der Wiesnzeit auch der fleissigste Redakteur gerne mal ein Thema wählt, das sich auch mit 2,8 Promille Restalkohol noch einfach abfeuern lässt (siehe unsere Kolumne im Oktober).
Also zur Liste: Entscheidende Faktoren im Ranking waren laut dem Magazin: „Leistungen und Einfluss, Bekanntheit und Beliebtheit sowie Unverwechselbarkeit und Kult-Potential“.
Warum also der Bananen-Didi nicht auf Platz 1 steht ist uns völlig Schleierhaft. Auch der berüchtigte Kiffer-Jesus aus dem englischen Garten hat unserer Meinung nach mehr Kultpotential als zum Beispiel Schmuckdesigner Patrick Muff (Platz 39) oder Robert Maier-Kares (Eisbudenbesitzer auf Platz 47).
Platz 1? Bully Herbig. Gut, mei, Bully halt. Aber vor dem Ude auf Platz 2? Gut, mei. Nun aber mal zu unserem Metier: Musik, Nachtleben und Literatur ähm Party. Team from Hell ist vor den Sportfreunden? Permanent Vacation ist vor Gomma ist vor Schlachthofbronx? Also nix gegen die Zehra vom Team from Hell, ganz sicher nicht; kaum einer tut mehr für die Münchner Kunstwelt; und das sagen wir als absolute Vollpfeifen in diesem Sektor.
Aber sollte auf einer Liste, die Bully, Ude, Fred Kogl und Frau Nuru in der Top10 führt, nicht konsequenterweise auch den Sportis einen Achtungsvorsprung vor münchner Kunstschaffenden bzw. Kunstverteilern geben, so rein aus Sicht des Bekanntheitsgrades? Nein? Scheinbar nicht, und eben dieses stört uns auch an dieser Top10.
Kann man eine solche Liste überhaupt führen? So ganz allgemein? Sollte man da nicht aufsplitten in viele kleine Top50 Listen für alle Bereiche? Also Politiker, Gastronomen, Schauspielen, Partymacher, Modemacher, Top-Fußballer, Spieler bei 60, etc.?
Alleine schon, damit sich die ganzen kleinen Wichtigtuer wie wir auch eine klitzekleine Chance erhoffen können, auch mal in der großen Schwanzvergleichstabelle eines (hoffentlich zumindest) münchner Redakteurs aufzutauchen.
So a´la: „Hach, der kennt mich; und jetzt kennen mich alle; und ich bin auf Platz 49 der 50 wichtigsten münchner Hochzeits-DJs; gleich mal onanieren.“
Da kann sich der Uli Hoenes ja fast noch freuen, dass er als Chefcholeriker des FC Bayerns immerhin mit seiner Elftplatzierung noch vor dem großen Modedesigner Patrick Mohr gelandet ist. Ich meine, der Mohr leitet scheinbar ein international anerkanntes Modelabel („…seine Kollektionen verwischen Geschlechtergrenzen“) und wird von der Modepresse bejubelt… da kann der Hoenes mit seinen popeligen Bayern ja gleich mal nach Hause gehen. Ich mein, wo samma denn?
Sicher, diese ganze Liste ist wohl mit einem Augenzwinkern geschrieben worden. Dennoch hat sich dieses Zwinkern auf uns irgendwie eher als nervöses Zucken übertragen. Vor allem, weil wir nicht drin sind. Geht´s noch?
Filed under Das Wort zum Wochenende by jens on 12. September 2011 at 10:49 am
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Ja, wir wissen, es klingt unglaublich, aber auch wir DJ’s machen mal Urlaub. Dieses Mal haben wir uns entschlossen, euch einen kleinen Einblick in unseren luxuriösen Trip nach Sardinien zu gewähren. Natürlich fährt so ein DJ mit dem Auto nach Sardinien weil wir dort gerne unsere Luxuspassats vorzeigen. Kaum 16 Stunden später und rund 300 Euro ärmer (Fähre, Pickerl, Maut, Benzin) angekommen im regnerischen Urlaubsziel.
Ja, regnerisch, obwohl es um diese Jahreszeit keinen einzigen Regentag geben dürfte. Das hat Sardinien allerdings nicht davon abgehalten, uns ganze vier von diesen zu bescheren. Der Regen war dennoch nicht im Ansatz so unangenehm wie die Tatsache, dass die Buchung unseres Hotels trotz Anzahlung etc. nicht geklappt hat und wir uns in der Superhochsaison in einem Land in dem wirklich niemand Englisch spricht, um Ersatz kümmern mussten.
Aber kein Problem – 8 Stunden später und für das 5-fache unseres geplanten Budgets bekamen wir für 3 Tage eine Bleibe. In der Zwischenzeit müsste es ja klappen, für den Rest des Urlaubs ein Hotel zu DJ-freundlicheren Preisen zu finden. War auch kein Problem, da das Hotel über Wifi verfügte und wir dieses auch nach 30-40 Einloggversuchen nutzen konnten. Hat wie gesagt ein bisschen gedauert weil das Passwort 28 Zeichen umfasste. Eine Mixtur aus Zahlen, Buchstaben, Groß-und Kleinschreibung, sinnlos aneinandergereiht. Ihr nennt das dann kryptisch; wir nennen es scheisse userunfreundlich. Eigentlich ein Anlass unseren Lieben zu Hause einen kleinen Zwischenbericht per Postkarte zukommen zu lassen.
Naiv wie wir Deutschen manchmal sind, haben wir natürlich versucht, die Briefmarken in einer italienischen Postfiliale zu kaufen, dabei hätte uns doch schon von vornherein klar sein müssen, dass es diese nur in einem Tabakladen gibt (kein Scherz).
Klingt jetzt als wäre Sardinien keine Reise wert, ist es aber, denn das Essen ist hervorragend, wie fast überall in Italien. Wenn man davon absieht, dass man schon mal 4 Euro fürs Besteck und schon mal 10% „servizio“ bezahlt, bevor man den ersten Biss in seine Pizza con Würstel (Pizza Germany) gemacht hat. Am besten man bestellt ein Bier(ra) dazu weil „wine“ versteht dort keiner, weil englisch und so. Da bekommt man noch leichter eine Musikflatrate (flatto rato musica)
So schlau wie der Mechaniker in der Werksatt, der mir per Google Translator übersetzt hat „ihr Wäsche ist defekt“ sind die meisten Insulaner dort leider nicht. Vor allem nicht im Supermarkt, in dem von 20 Mitarbeiter derjenige ausgerufen wurde, der die Frage nach „cold cola“ mit „no“ beantworten konnte. Rein optisch kann das Eiland schon einiges, aber die Ureinwohner mit ihren Eigenheiten, vor allem dem todessehnsüchtige Fahrstil und die wüste Beschimpferei, wenn man nur 80 statt 150 bei erlaubten 50 fährt, sind eher gewöhnungsbedürftig.
Als Fazit steht:
Sardinien – angenehm wenig Deutsche, unangenehm viele Italiener.
Nächstes mal wieder Griechenland, ist zwar auch eine Bananenrepublik, aber der 80jährige Mopedverleieher spricht wenigstens 5 Sätze englisch. Zudem kann man sich da ja derzeit für eine halbe Abendsgage eine ganze Insel kaufen, inklusive Touristenbootsanleger, Verbrechertaverne im Hafen und zigtausender hummerfarbener Sommergäste aus dem Vereinigten Königreich, welche traditionell stilsicher „neonrosa bauchfrei“ mit „mindestens 20 Kilo zuviel“ kombinieren. So betrachtet, könnte man manche Diskothek im Umland Münchens auch guten Gewissens „Mykonos“ oder „Kos“ nennen. Nur den Döner, den können die Griechen besser.
Filed under Das Wort zum Wochenende, Gossip by jens on 13. July 2011 at 12:35 pm
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Nachdem Ihr jetzt schon mit Anzeigen wegen “unerlaubter Nutzungänderung als Diskothek” in einem ehemaligen Umspannwerk am Giesinger Berg um euch werft, wollen wir Euch in Zukunft die aufwändige Recherche ersparen und bieten ab sofort alle Eventeinladungen auch als PDF zum sofortigen Abspeichern und Download an; selbstredend in maximal 640 x 480 und 16 bit Farbauflösung, damit ihr das auch gleich adäquat ausdrucken und vor Gericht sauber darlegen könnt. Gerne schicken wir Euch alle Beweismittel gleich auch ausgedruckt zu; “Paperless Office” und so, ne?
Winkewinke aus Stadelheim,
Witzig&Kraus
Filed under Das Wort zum Wochenende by jens on 15. April 2011 at 8:21 am
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Filed under Das Wort zum Wochenende, Disko & Theken by jens on 31. December 2009 at 6:27 pm
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auch wenn man in diesen heutigen digitalen Zeiten kaum noch eine Chance hat, dem ganzen Weihnachts- und Silvesterterror zu entkommen, wollen auch wir es uns nicht nehmen lassen Euch einen guten Start in die nächste Dekade zu wünschen!
2009 war aufregend, anstrengend und irgendwie trotzdem toll. Und 2010 wird nur noch besser!
Wir starten gleich in den ersten tagen den neuen jahres eine eigene Eventreihe und freuen uns jetzt schon riesig darauf mit Euch zu feiern!
Also, heute Abend soll keines Eurer Augen trocken bleiben! Der letzte Tag des jahres wird in unserem Falle privat gefeiert, Club gibts nächtes Jahr genug!
Lasst es Euch gut gehen!
Jens & Jo
Filed under Das Wort zum Wochenende by jens on 12. November 2009 at 11:59 am
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Als Wort zum Wochenende muss diesmal ein einziger Link herhalten. Und zwar ein Link zu einem Artikel, der die heutige “Generation” oder “Spätjugend” oder “Zeitgeist” oder wie auch immer man dieses “mir gehts ähnlich” oder eben “wie ticken DIE” nennt, so treffend beschreibt wie ich es noch nie zuvor gelesen habe. Chapeau.
Die MGMT-Generation. Lesen!

Und hier noch ein schickes Bild, via Spreeblick über Athadi
Filed under Das Wort zum Wochenende, Gossip by jens on 19. July 2009 at 5:19 pm
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Guten morgen! Was war das denn bitte für ein geiles Fest? Vielen Dank an alle die da waren und mit uns gefeiert haben – Ihr habt gerockt und es war einfach nur geil!

An dieser Stelle auch nochmal eine Entschuldigung für unsere Downtime gestern mitten im Gewinnspiel… wir werden es wieder gut machen beim nächsten Mal, versprochen!
Die Fotos von der HS Party gibt es hier, hier und hier!
Jens, Simon, Jo!
Filed under Das Wort zum Wochenende, Gossip by jens on 29. April 2009 at 8:45 am
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Was ist da denn los!
Jetzt sitz ich grad im flieger nach hannover. super elegant ,eingecheckt, am franz josef strauß mega airport. S-bahn fahren ist der reinste horror, incl „der zug trennt sich nun! der hintere teil fährt zum airport und der vordere in die hölle“. Besucherpark passieren ist gleich hüpfburg in meinem kopf, weil ab dann die tortour fast beendet ist. Wo ist der transrapid, herr stoiber? Anyway! lufthansa ist nicht so toll wie air berlin weil: uniform langweilig, stewardessen ü40 und keine kekse zum tomatensaft. Jaaaaa, ich bin auch so einer. Schmeckt toll und macht wieder tinte auf den füller. zwei kissen organisiert und schön am fensterplatz breit gemacht. los geht die rakete nach Hannover. Keine ahnung was der club da kann, der mich gebucht hat, aber ich geh da mal jetzt hin und schau mir das mal an. Zwischenzeitlich kam mir die idee ich sollte mal wieder was schreiben. Schon allein für marcello und natürlich die supertollen und weltbesten witzig&krauses.
Ich bin schon ja schon die ganze zeit hirnschwanger mit themen die mich mehr oder minder aufregen, beschäftigen, belustigen oder fremdbeschämen. neulich musste ich mich bei einem tv beitrag so schlimm gruseln, daß sogar michael wendler im duett mit hansi hinterseer gehobene fernsehunterhaltung gewesen wäre. Leider kam ich da nicht daran vorbei und musste mir ansehen, wie zwei selbsternannte deejay damen der c – xy promi kategorie, einen dermaßen peinlichen auftritt hinlegten, daß ich in diesem moment kein DJ sein wollte. Sogar s. raab hat bei tv total auch keine worte mehr gefunden. Außer: „unfassbar“ und „was war da denn los“!?! Besser kann man das auch nicht beschreiben.

Und da sind wir auch schon beim thema. Warum ist jeder, der auch nur annähernd musik mit bloßem auge erkennen kann, 45 tolle hüttengaudi cd´s zuhause hat, plötzlich deejay. Mir kommt es so vor, das diese ganzen tv schlampen, moderatoren zipfel, laiensoapdarsteller und sohn/tochter vom sowieso sind, keinen auftrag mehr haben. Und sich plötzlich am morgen nach einem feuchten traum sagen: „huch! heute werd ich DJ!“ Ist da der grund geltungssucht ,weil man ganz gerne am DJ pult autogramme gibt, oder dort besser erkannt wird? Oder gehts da nur ums geld? Was treibt einen fast prominenten menschen dazu, mit cd´s bewaffnet nicht mixend, geschweige denn pitchend, schlechten mainstream pop zu spielen. „Alle jubeln, der laden ist voll: so cool ist mein nebenjob disco clown!“ Es grenzt schon an blasphemie, was da passiert. Klar es gibt auch ausnahmen wie howard donald, herr kavka oder frau padberg mit ihrem stecher. Aber muß das denn sein, das die ganze viva moderatoren liga, der reihe nach, als cd wechsler buchbar sind? Sapralot! Ich geh doch auch nicht ins studio B in hürth kalscheuren und stell mich vor die kamera und moderiere im schlechtestem deutsch und mit sprachlegastenie eine livesendung! Wie würde das denn aussehen! Da reißt man sich fast über 10 jahren den arsch auf, feilt an technik und track auswahl, juggelt sich die finger wund, befasst sich permanent mit musik, bringt jede noch so erdenkliche boazn in schwung, erarbeitet sich einen namen in der branche und dann so was? (Und ich spreche sicher im namen aller professionellen kollegen).
Völlig talentfreie und technikscheue menschen schrauben an mischpulten und lachen sich später in der 5 sterne suite schlapp, was denn da der „tourmanager“ für das miese 2,5 std set auf den couchtisch hinblättert. Genauso schlimm ist es, das publikum/gast sich nicht im geringsten daran stört, daß im DJ-pult kein blasser dunst vorhanden ist. Hauptsache der kopfhörer ist mit swarovski steinen besetzt. Anspruch oder niveau ist hier nicht das thema. Man sieht jemand aus dem fernsehen live und kameras filmen mich vielleicht, wenn ich dahinter stehe und winke. Hallo mama! Der bekanntheitsgrad zählt offenbar mehr, als das eigentliche beherrschen des DJ jobs. Mann mann mann, wo ist denn die ehre und der ruhm hin, den ein guter DJ mal hatte. Wahrscheinlich war das schon passé als bobo und mützenötzi sich so betitelten……….
In liebe
Ein DJ REAL
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