Archiv der Kategorie: Disko & Theken

Das Münchner Clubsterben geht weiter

Hui, lange nichts mehr geschrieben hier. So viel zu tun; feiern so lange es geht und solange es die Läden noch gibt steht derzeit auf dem Programm!

clubfriedhof

Dann mal los:

  • Das 8Seasons schließt am 01.April, gleichzeitg zum 5. Geburtstag (via Nachtagenten)
  • Der nette kleine Vorraum schließt Ende März (via Leila)
  • Die Registratur schließt immer noch irgendwann im Sommer
  • Der Tresor in Berlin feiert seinen 18. Geburtstag (via jeder Menge Substanzen)
  • Das Capitol macht Ende März in  der Benkerfabrik wieder auf (tatsächlich)
  • Der Gardenclub ist schon zu, hat aber trotzdem immer wieder mal offen. Versteh das einer mal.
  • Der Rest der Weltwirtschaft – allen voran Opel – macht auch demnächst dicht.

A propos dicht: Schönen Abend noch, ich geh jetzt den Jo besuchen.

Ach noch was: Bei einiger der genannten Beerdigungen Closings legen Jo und ich auch auf, wie immer halt.

Adios derweil,

jens

Support Soulvenir als Berlins most Original

Heute ein Aufruf an alle: Adidas Originals sucht BERLINS MOST ORIGINAL.

berlins-most-original

Der Gewinner wird im Vice Magazine vorgestellt und verbringt einen besonderen Tag mit adidas Originals, an dem er unter anderen die Gelegenheit hat, seine Kreativität in einem Schuhdesign zu verewigen. Die zehn Kandidaten mit den meisten Stimmen werden außerdem in einem exklusiven adidas Originals Fanzine veröffentlicht.

Unser Freund und Puro-Resident DJ Soulvenir nimmt als alter Berliner und Schuh-Fetischist natürlich an dem Contest teil und gibt sich gerade auf Position 2 des Votings ein hartes Kopf-an-Kopf Rennen mit irgendeiner unbedeutenden Pfeife auf Platz 1.

Daher unser Aufruf: Support DJ Soulvenir aka. Bosko beim dem Adidas Originals „most original berlin“ Voting!

Hier klicken und dem lieben Soulvenir eine klare 5 verpassen; tut nicht weh und kostet nix!

Winkewinke nach Berlin, Jens & Jo.

P.S: Lieber Bosko, dann ist aber auch echt bald mal ein gemeinsames Set im Puro fällig!

Vestax VCI-300 Testbericht

Seit Mitte November habe ich sie nun, die neue Vestax VCI 300 mit Serato ITCH und jetzt habe ich sie auch oft genug benutzt, um meine Erfahrungen mit der VCI300 zum besten zu geben.

vci300

Erstmal vorweg: ich verzichte hier darauf, auf jede einzelne Funktion einzugehen; die ganzen Turntablisztszstzsz oder wie sich die Scratchheinis so nennen wissen sowieso schon alles. Aber: ja, das Ding hat einen robusten Crossfader und mit der Serato ITCH 1.04 (die demnächst das Betastadium verlassen wird) lässt sich ein auch Crossfader Hamster einstellen. Aber darum gehts hier nicht.

Ich fang mal mit dem wichtigsten an: Das Teil läuft, und zwar stabil. Ich benutze derzeit ein Windows Notebook mit Intel Core2Duo, 2GHz und 2 Gig Ram. Das reicht, das Dingen läuft, und zwar ordentlich.

Ihr erinnert Euch: mein 12″ Powerbook G4 hat das zeitliche gesegnet und dann musste Ersatz her. Um auch hier gleich eines klar zu stellen: ITCH läuft weder auf einem G4 Powerbook mit Vollaustattung noch auf den kleinen Netbooks mit Intel Atom Prozessoren. Serato ITCH startet zwar und erkennt auch die VCI300, aber auflegen kann man damit nicht. Es sein denn, man steht auf Tectonic. Witzle gschissen, weiter im Bericht.

Einmal ausgepackt, sieht man gleich: Die Vestax VCI300 sieht gut aus, ist solide verarbeitet und es ist alles drin und dran, um direkt und gleich und ohne CD-Player und PLattenspieler und Mixer auflegen zu können. Auf die Art: Gebt mir eine Endstufe, in die ich mein Kabel stecken kann! Doch halt, da fehlt ja doch was. Aber HALLO fehlt da was.

vestax-vci300

Liebe Vestax Entwickler! Ihr solltet Euch ja wirklich auskennen, dachte ich bis jetzt. Aber leider habe ich den Eindruck, Eure Hardwaretester sind auch ALLE Scratchartisten, die nichts weiter machen als den lieben langen Tag Beats zu jugglen und die Crossfader zu strapazieren. EIN SEPARAT REGELBARER MONITORAUSGANG, WOFÜR DENN AUCH????? WIR TUN DOCH BLOSS SKRÄTSCHN! Ihr Pfeifen. Jetzt gibts schon 2 physische Ausgänge, aber keinen Monitor Regler. Das bedeutet: Immer noch mit Mischpult arbeiten, sonst nix Monitor. Trottel, echt. Ich überlege mir gerade so eine kleine externe Reglereinheit zu basteln, so verzweifelt bin ich schon. Bitte nachbessern, und sei es mit einem Software-tweak.

Und wenn ich gerade schon am meckern bin: Der Kopfhörerausgang ist zu leise. Ich weiß zwar nicht, welche DJs das Teil vorher getestet haben, aber ein Club DJ war das mit Sicherheit nicht. Der Kopfhörer ist bei mir fast immer auf voll Lotte, sonst höre ich nichts. Auch der Regler zum mischen des Verhältnisses von CUE und Master ist nicht ganz zufriedenstellend, da zwischen „Master:aus“ und „Master:ein bißchen an“ ein spürbarer Step ist; ganz Stufenlos ist das nicht.

Und noch eines gilt es zu bemängeln: Das ganze Teil ist leise. Sehr leise. Gemessen an Traktor Scratch, Serato und ganz banalen CDJ-1000ern. Man muss bei einem DJM800 die Gain schon sauber aufreissen, um auf das Level von anderen Geräten zu kommen. Und hier zeigt sich dann eine weitere Eigenschaft: Die Vestax VCI300 komprimiert das Signal, wenn es rot wird. Übertriebt man es mit dem internen Pegel, erhält man kapitales Gepumpe – uncool. Also heisst es hier: Gain am Mischer aufreissen.

Genug gemeckert, der Rest ist gut. 3 Loops, Autoloop mit veränderbaren Längen, super Handling, einstellbare Empfindlichkeit der Platten, Temposync und ein super sauberer Pitch.. da machst das Auflegen Spaß.

serato-itch

ZurSoftware, namentlich Serato ITCH: Für Traktorkenner gewiss eine Umstellung, aber wenn man sich einmal genug damit beschäftigt hat, dann kommt man mit der ITCH super zurecht. Einziger Wermutstropfen hier: Kein richtige Historie, nur eine sehr abgespeckte. Aber dennoch: mit sauber gepflegten Crates lässt sich wirklich schön arbeiten. Die grafische Darstellung der Wellenformen gefällt mir persönlich VIEL besser als bei Scratch Live, man kann im wahrsten Sinne des Wortes bildlich auflegen und fast schon auf den Kopfhörer verzichten wenn es denn sein muss. ANfangs war ich zwar ohne meine geliebte Historie auf dem Traktor so gut wie aufgeschmissen, aber was der Bauer nicht kennt muss er halt kennen lernen. So schauts aus.

Eines noch: Der Rucksack für die VCI100 passt nicht. Also jedenfalls nicht die Schutzhülle. Das ist ärgerlich, aber kein Beinbruch.

Mein Fazit: Das war ein guter Kauf, trotz ein paar kleinen Mängeln. Diese sind aber alle nicht kriegsentscheidend, und alles in allem bleibt ein gutes Gefühl, auch untenrum 😉

Mit 700 Tacken ist das Teil gewiss nichts für Einsteiger, aber wer sich so ein Teil kauft der weiß die Vorteile in der Regel zu schätzen. Gerade wenn man wie ich relativ häufig auf allen möglichen Events spielt und in der Vergangenheit ständig Gezeter mit dem vorhandenen Equipment war weiß man die Vorteile eines solchen All-in-one-Systems schnell zu schätzen. Wenn jetzt noch irgendwann mal eine Lösung kommt, das 2 DJs mit 2 Notebooks an einer Konsole spielen – dann, ja dann bin ich restlos zufrieden. Aber man kann ja nicht alles haben.

Also, kaufen, und zwar flott.

Jens

Vestax VCI 300

Feiern am letzten Wiesn Samstag

Endpurt aufm Oktoberfest… gleich habt Ihr es geschafft! Und danach? ihr wisst ja: München schläft nie, und daher gibts heute auf die schnelle vom Dj München Blog die Ausgehtipps des Tages:

  • Lexy & K. Paul im Garden
  • Gute Laune Hoch 10 im Ampere, mit Roberto Q. Ingram, Simon Rose uvm.
  • Alex Kiss und Börgie im Prinzip
  • Redshape Live in der Roten Sonne
  • Muzzaik im Pacha
  • Wiesn Gschichten im Opernsaal mit Tues und anderen Typen
  • Air und Angent Q. in der Milchbar
  • Paul Kalkbrenner im Harry Klein

Wenn das nix ist… aber Hallo! Abfeiern, morgen nochmal Wiesn und dann 4 jahre ausnüchtern!

Adios, hasta Luego und bussibussi,

jens

Feiern nach der Wiesn

Für alle nicht-Münchner hat der Focus mal eine kleine Zusammenfassung über ein paar Münchner Clubs geschrieben.

Besonders gefallen hat mir der Bericht über den Club, der Milch in Namen und Schnaps im Herzen trägt.

milchbar münchen

Ich zitiere:

Doch trotz des Ortswechsels ist der Club seinem Ruf treu geblieben: Böse Zungen bezeichnen ihn als Abschleppschuppen, Fans lieben ihn einfach als fantastischen Flirtladen. Musikalisch werben die Jungs mit „Best of Milchbar“ und ihren Resident-DJs. Die spielen bevorzugt Oldies, Chart-Musik und natürlich die aktuellen Wiesn-Knaller. Das Durchschnittsalter beim Publikum ist eher breit angelegt: Von 18 bis 50 Jahren ist hier alles anzutreffen – wie auf der Wiesn eben.

Damit kann ja an sich nur der Betreiber selbst gemeint sein, die Resident DJs machen nur Wiesnknaller und Oldies, von Charts haben die keine Ahnung. Es sei denn, einer der Blogbetreiber spielt nach einem Wiesnbesuch noch ein paar Nummers… aber das ist wieder ein anderes Thema.

Ach ja noch was: heute wird der Gewinner unseres Wiesn Gewinnspiels gezogen.. also fleissig weiter kommentieren!!

Prost, Jens und Josef

Match Club – neuer Club in München

… und da sag noch einer, in München sei nichts los…

Heute ist die Eröffnung vom Match Club; im Gemäuer vom ehemaligen 2Rooms wird dieses Wochenende durchgefeiert. Auf Energy werden von seit Tagen Tickets verkloppt und überhaupt versprechen sich die Macher wohl einen durchschlagenden Erfolg, wird doch bereits heute schon mit Öffnungszeiten von Mittwoch bis Samstag geworben. Immerhin steckt ja auch unser allseits geliebter Freund Tom Novy mit da drin und wird als Resident den Samstag hosten. Daher weht also der Wind.

match club im 2 rooms

Das Lineup für die nächsten Wochen sieht mit Harry „Choo Choo“ Romero, Paul Harris und Dan Marciano jedenfalls ganz ordentlich aus; die Themen der verschiedenen Abende tragen interessante Namen wie „Disco Monaco, Ladies Night, Gays+Straight sowie Sodom&Gomorrha“. Hmmja, wir sind gespannt und schauen uns die Sache doch gerne mal an. Und normalerweise vergoldet uns Tom ja sowieso alles was er anfasst. Also: hingehen und feiern!

ABER: Nicht heute; denn heute steht was besseres auf dem Programm als mit 2000 Energy-Hörern einen neuen Club zu besudeln:

BOYS NOIZE vs. A-TRAK in der Registratur! Gehts noch geiler? Die Creme de la Creme, the freshest, the  HOTTEST SHIT! Geiler gehts nicht und überhaupt: wer da nicht hingeht bleibt daheim oder hat Gästeliste im Novyladen, aber im Ernst: Runter mit den Fetzen und rein in die Regi.

Und wer ne harte Sau ist wie der Simon, der geht vorher noch zu Snoop Dogg, der gibt ein Gratiskonzert in der O2 World.

Versprochen: Da sind heute auch alle, die gestern schon bei Sido waren. Sind ja Sommerferien, also morgen nix Schule/Sozialstunden. Hehe.

Booyakasha! Jens

MyBruck.de – Die neue Nightlife Community

Unser Freund und Kollege DJ K.Louis aka. Klaus Hörhager hat mit seinen Mannen eine Nightlifecommunity für den Raum Fürstenfeldbruck und Umland gelauncht.

Das ist auf der einen Seite eigentlich nur der konsequente nächste Schritt für seine Firma Anima Events, sich nach der Veranstaltungskrone im Raum Fürstenfeldbruck nun auch noch nach der Macht im online-Nighlifeportalgeschäft für diese Region zu greifen.

MyBruck.de – Die neue Nightlife Community weiterlesen

Dienstag in München ausgehen

Wohin nach dem Biergarten? Diese Frage stellt sich gerade in der Zeit der Semester- und Sommerferien immer wieder. Aber München schläft nie, also kann man auch unter der Woche ausgehen. Heute ist Dienstag, also wollen wir mal sehen:


  • Break Seminar im Cafe am Hochhaus mit DJ Florian Keller; Start 20Uhr
  • Fly on Tuesday in der Milchbar mit DJ K.Louis; Start 22Uhr
  • Heimatabend in den Drei Türmen, wechselnde DJ´s; Start 21Uhr
  • Afterwork Sommerfest im 8Seasons; Start 18Uhr
  • House Lounge in der Bank mit DJ G-Hood; Start 21:30
  • Tuesday rocks im Apartment11 mit DJ Tim Margera

Laptop, Lederhose und Party… geht doch.

Clubtest: Pearl Jays (Berlin)

Zeit wirds, das wir wieder einmal einen Clubtest abliefern. Zum wiederholten Male hatte ich letzte Woche die Gelegenheit, im Pearl Jays in Berlin-Mitte verweilen zu dürfen. Das Pearl Jays ist eine schön Location, bestehend aus einem Clubraum, einer Cocktailbar und einer Art Lounge im Obergeschoß.


Das besondere am Pearl ist die Tatsache, das es sich um eine reine Eventlocation handelt, ohne feste Clubnächte. Das macht den Laden erstens für Firmenevents alles Art sehr attraktiv und zweitens finden hier in unregelmäßigen Abständen auch wirklich nette Events mit guten Bookings statt.

peral jays club

Der Laden vor ein paar Jahren von Flo Lehwald, Panzer und Ihrer Crew übernommen und glänzt sowohl durch seine extraordinär gute Lage (Mohrenstraße 7, am Gendarmenmarkt und Leipziger Str; keine 5 Minuten vom Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz) als auch durch die wirklich schöne Einrichtung.

Die Anlage klingt gut, das Personal ist durch die Bank mit dem gewissen „Berliner Charme“ gesegnet (und das meine ich positiv); bleibt als Wermutstropfen nur die mäßig ausgestatte DJ Section… wer hier mal in den Genuss kommt gebucht zu werden sollte sich dringend einen eigenen Mixer mitnehmen.

In der Art Lounge im 1.Stock stellen Berliner Künstler Ihre Werke aus, und alleine die Skulptur im Treppenaufgang ist schon einen Blick wert. In der Cocktailbar darf noch geraucht werden… was will man mehr. Ich habe im Pearl bereits einige sehr geile Feste miterlebt und kann eigentlich jedem nur raten, bei Gelegenheit mal ins Peral zu schauen. Und wer will, dem erzähle ich dann auch mal die unglaubliche Geschichte von Frank und Anne-Britt; aber das passt hier nicht her (und würde meinem Stand als Affiliate durch „offense content“ auch mehr schaden als nützen).

Bleibt als Fazit: Hingehen, feiern und geniessen; wer weiß wie lange es die Hütte noch gibt…

Cheers, der Jens