Bam, oida!

Wisst ihr eigentlich, was ein “Krocha” ist? Ich wusste es bis vor ein paar Tagen auch nicht; trotzdem wundere ich mich schon seit einiger Zeit über ein paar sehr merkwürdige Fantasiefrisuren an jungen Menschen hier in München.

In Österreich wiederrum hat sich im letzten Jahr fast schon eine Subkultur entwickelt, in der sich die Jungs “Krocha” (kommt von Kracher)oder auch “Zerlega” und “Styla” nennen, auf Vokulihlas und Neoncaps und bunte Arafattücher und Selbstbräuner stehen und zudem gerne Jumpstyle und Merbourne Shuffle tanzen.

Ich rede von solchen Tpyen:

krocha1

Die Variante 2 (ohne Cap, dafür mehr Selbstbräuner):

krocha2

Jedenfalls hat es diese Bewegung bereits zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht und Gott sei Dank immer noch nicht zu uns nach Deutschland. (Hoffen wir zumindest).

Die Szene definiert sich durch die Verwendung und Kreation eigener Wörter und Verwendung eines eigenen Sprachstils, die sich großteils aus der Wiener Umgangssprache und Teilen von Sprachen Eingewanderter ableiten. So steht „Kroch’ ma’ eine“ (Krachen wir hinein) ganz einfach für Spaß haben oder einfach nur für das Betreten einer Diskothek. Zur Betonung und Bejahung ist das Wort „fix“ gebräuchlich. Allgemeiner Ausdruck der Gefühlserregung ist das Wort „Bam“. Pock i ned“ dient zum Ausdruck der Fassungslosigkeit; das „Oida“ wird auch ohne sichtbaren Zusammenhang fast jedem Satz vor- oder hintangestellt.

Mann mann mann. Und hier das ganz noch als Bewegtbild:

Jetzt verteufelt uns gerne als viel zu spät und alt und so weiter… ganz ehrlich: Ich bin ja doc hganz froh, das dieser Trend bislang an mir vorbeigegangen ist. BAM, OIDA!

3 thoughts on “Bam, oida!”

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