Facebook Freunde sind die besten der Welt.

Selten haben mir Leute so lange Aufmerksamkeit geschenkt wie bei Facebook. Wenn ich mal wieder geschrieben habe das Frauenfussball scheiße ist, Frauen eh so ein bisschen Dingens sind, oder das Panzer für die Saudis vollkommen ok sind weil wir ein bisschen Geld zurückbekommen das uns fürs Öl abknöpfen, dann wurde mir so mancher Sonntag Nachmittag den ich sonst halbtgot im Bett verbracht hätte, versüßt. Weil merk dir eins, wenn man nur ein bisschen kontroverses, ein bisschen provokantes oder einfach wie ich so oft einfach nur dummes schreibt, dann ist aber „Polen offen“ bei Facebook. (Darf man dieses „Polen offen“ Ding eigentlich sagen oder ist das politisch unkorrekt???). Und die Nachmittagsunterhaltung ist 100% garantiert. Es sind dann mindestens 30-40 sich Beschwerende , 30-40 sich Belustigenden und   30-40 mich in Schutz nehmende. Und alle posten was die Finger hergeben. Und währden es nach dem 10. Kommentar schon  gar nicht mehr ums Thema geht sondern wer was wie falsch geschrieben hat und wer den Anderen mit noch gewählteren Ausdrücken dissen kann. Und ich sitze da und lese und schmunzle und denk mir: Ich hab euch sooooo lieb meine kleinen Facebook Homies. Peace,  Jo Kraus.

Gerüchte, Baby!

Yo, Baby!

Sieht so aus, als würde sich im Baby! eine Kleinigkeit geändert haben. Nix schlimmes, nur der Besitzer. Also wie gesagt, nichts weltbewegendes.

Wird halt von neuen anderen Leuten neu gemacht mit neuem Namen und neuem anderem Konzept. Aber die gute Nachricht dabei ist: keiner muss sich groß umgewöhnen, hat ja kein wirklich Unbekannter übernommen, das Baby!

Ich finde aber immer noch, dass „Baby!“ der mit Abstand beste Clubname in dieser Stadt war. Was nichts am Verkauf ändert, aber dennoch.

Freuen wir uns also auf eine neue Attraktion auf der Schinkenstrasse zwischen 8Sessions, Milchkantine, 089Bar, Fix&Foxy und dem neuen Baby der streng geheimen neuen Besitzer.

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Ich würde ja ne 90s Disko machen. 23/7, mit Putzstunde.

Ach ja, und wo wir grad beim Gossip sind: Neben dem ehemaligen XXXXXXXX tut sich auch was. NEBEN, nicht direkt; DANEBEN. Weil da macht der XXXXX mit den Jungs vom XXXXXXXX eine neues Ding rein. Ist aber geheim. Und das wisst Ihr nicht von mir, gell?

Witzig & Kraus @ Neuraum Salon

Morgen, 27.08.2011…. spielen wir wei hübschen wieder im Neuraum Salon. Das bedeutet viel gutes Zeug aus der Techhouse/Electro/House Schublade und absolutes Pitbull-Verbot.

Gästeliste? Kontakt Jens bei Facebook.
Also, kommen! Morgen ist das Wetter auch endlich mal wieder schlecht, da geht dann schon was!

Sommer, finally

Guten Morgen, die Herrschaften!

Jetzt hatten wir die letzen Tage endlich mal so etwas wie Sommer, da neigt dich ser August schon wieder gen Ende und rückt somit die Wiesn in greifbare Nähe.  Allerdings sind wir jetzt allesamt schon wieder voll Einsatzbereit (oder Einsatzbreit, im Falle Jo Kraus) zurück in der schönsten Stadt der Welt und basteln fleissig an unserer DJ Controller Webseite und neuen Veranstaltungskonzepten.

Um gleich einen Fakt vorweg zu nehmen: im Trafokeller wird es KEINE Partys mehr geben, soviel ist sicher. Das ist sehr schade; aber wir können daran leider nichts ändern. Im Designhotel in der Occamstrasse werden wir definitiv wieder etwas machen; genau daran brüten wir gerade. Und da kommt dann noch etwas grosses und fettes zum November… mehr demnächst an dieser Stelle!

Kümmern wir uns doch jetzt mal um heute, und da siehts so aus:

Jo Kraus spielt heute hier:

Der Jens aka. DJ Splinter zieht heute wieder seine Buffalos an und folgendes:

hyper! hyper! münchen!

Und dann wäre da noch der Samstag, da passiert dann folgendes:

 

 

Bespielt von Markus Winter und dem Jens. Und der Kraus hat frei 8ist das nicht sowieso die beste Nachricht)

Wir freuen uns auf ein tolles Wochenende und viel Besuch!

 

BUSSIBUSSI

 

Witzig und Kraus kotzen sich aus – Undercover im August

Alter, wir sind ja so Szene!

 

Heute behandlen wir einmal ein Thema, welches uns schon lange irgendwie auf den Senkel geht und das man irgendwie nur schwer in Worte fassen kann: Szene. Oder auch die Leute, welche ebenjene ausmachen. Zitieren wir mal Wikipedia (gekürzt):

 

Wortherkunft:
In der Bedeutung von „dort wo sich etwas abspielt“ für subkulturelle Kreise und deren Aktivität. Eng verbunden ist der Begriff mit dem Anglizismus „Insider“ (engl. für Mitglied, Zugehöriger, Eingeweihter) „Beteiligter an einer Szene“ − wörtlich: „Der, der innerhalb ist‘.
Heutige Begriffsverwendung:
In der Regel (aber nicht immer) werden nur solche Subkulturen als „Szene“ bezeichnet, die eine Minderheiten-Kultur in der jeweiligen Gesellschaft darstellen, die ein Wir-Gefühl und über das gemeinsame Interesse hinausgehende kulturelle Merkmale entwickelt haben.

Und eben genau da fallen uns immer wieder Dinge auf, die auf uns irgendwie befremdlich wirken. Nehmen wir also mal die Münchner „Szene“. Welche genau? Die „Schickimickis“? Die „Clubstyler und Stilpolizisten“? Den „Underground“? Wo fängt was an, wo hört was auf? Die Süddeutsche hat kürzlich einmal etwas sehr schönes geschrieben; es ging um neue Läden in der Stadt und hier zitieren wir den Artikel zur Blumenbar:

„…Dazu tanzen jede Menge Vollbärte, Nerd-Brillen und um den Hals drapierte Schals. Die betonte Individualität der Besucher wird in der Blumenbar jedoch schnell zum Mainstream, die Accessoires der Alternativ-Intellektuellen gehören zur Standardausrüstung. Auffallen wird schwierig“

Schöner hätten wir es nicht schreiben können: Gerade die Stilpolizei und coole Clubszene ist derart individuell und einzigartig im jeweiligen Musik- und Klamottengeschmack, dass die einzelnen superstylischen Superszenegänger mit ihren stylischen Superstyleklamotten zu einem einzigen grauen Einheitsbrei verschwimmen. Quasi Mainstream, aber so etwas darf man zu einem Superszenegänger niemals sagen. Mainstream? Du redest von Paul Kalkbrenner? Pfft, den hör ich schon laaaaaange nimmer, der ist ja wie der Guetta, igitt!

Dass sowohl der Guetta wie der Kalkbrenner mal wirklich von unten, also aus dem „Underground“ gekommen sind interessiert schon lange niemanden mehr; es gilt die Regel: Sobald ein Künstler mal als drei Alben verkauft hat, ist er für den Superstyler ein scheiss Kommerztyp. Und auch nicht mehr „real, Alter!“

Da wird dann lieber im stylischen Facebookprofil ein stylisches Foto aus einer stylischen Bar gepostet, welches einen Zettel an einer DJ-Kanzel zeigt auf welchem steht: „Wer Guetta spielt wird hinter dem Club verscharrt“ und alle 2500 Superstylerfreunde kommentieren drunter „Word!“ oder „Genau!“ oder „Drecks Guetta“; aber erst nachdem sie ihre wohlsortierte, zusammengeklaute Guetta-Remixsammlung von 2007 von der Festplatte löschen. Ist ja noch auf der Backup-Platte, falls er doch mal wieder cool wird.

Und wenn es dann mal langweilig wird, dann kann man immer noch in stylischen Technoforen diskutieren; Themen gibt es derer genug: „Ich hasse diese Wannabe-Technokids“, oder „Ich höre schon seit 1962 Techno und du bist ein Loser“ und so weiter. Scheinbar geht es auch hier immer um „real“ und „wo ich bin ist Szene“. Nur leider darf niemand neues diese Szene betreten oder auch die Musik gut finden; sonst wird´s halt wieder Mainstream und der Künstler damit dann automatisch Kommerz und die Musik automatisch scheisse und an sich müsste hinter jedem Superszeneladen schon ein gewaltiger Friedhof sein.

Nur beim Sven Väth, da sind sie sich alle einig, der ist real. Zwar muss dann zähneknirschend hingenommen werden, dass auch andere Menschen die Musik gut finden; allerdings rührt dieses Zähneknirschen öfter einmal eher von chemischen Substanzen als von Emotionen. Word!

Eure uncoolen Wannabe-DJs Witzig&Kraus