Und da waren sie wieder,

unsere 3 Probleme. Der Sommer ist scheisse, die Amis pleite und das Nervenkostüm liegt blank. Zeit für Urlaub also; der Josef liegt ja schon auf der faulen und alternden Haut auf einer Rentnerinsel im Mittelmeer und das Hyperhyperteam fliegt heute mal nach Malle um ein paar Inspirationen für unser neuestes Baby einzufangen:

Endlich normale Leute#

Da lacht das Herz! hiermit melden wir uns ab; wir sehen uns nächsten Freitag bei der anspruchsvollsten Party Münchens – wir sagen auch keinem dass Ihr dabei wart!

 

Bussibussi, Jens

Erlebnisaufsatz: Witzig & Kraus & Alex Wright im Stüberl

Nach Jahren der P1 Auflegabstinenz haben mal Kraus, Witzig  und Wright sich mal wieder ins Stüberl buchen lassen. Erst Modeschau und da fiel uns schon auf das ein bisschen der Bums in den Boxen fehlt. Leider hat sich das auch danach nicht wirklich verbessert. Der Geschäftsfüherer war schon bemüht aber irgendwie wollte sich der Bass nicht einstellen. Irgendwann stand dann auch der Techniker auf der Matte aber ausser den Bass am DJ Mixer auf „volle Lotte“ zu drehen bis der Monitor nur noch bruzelte konnte er auch nichts ausrichten. Ach ja aufgelegt haben wir dann auch noch und das ist da Video dazu:

Liebes KVR.

Nachdem Ihr jetzt schon mit Anzeigen wegen „unerlaubter Nutzungänderung als Diskothek“ in einem ehemaligen Umspannwerk am Giesinger Berg um euch werft, wollen wir Euch in Zukunft die aufwändige Recherche ersparen und bieten ab sofort alle Eventeinladungen auch als PDF zum sofortigen Abspeichern und Download an; selbstredend in maximal 640 x 480 und 16 bit Farbauflösung, damit ihr das auch gleich adäquat ausdrucken und vor Gericht sauber darlegen könnt. Gerne schicken wir Euch alle Beweismittel gleich auch ausgedruckt zu; „Paperless Office“ und so, ne?

Winkewinke aus Stadelheim,

Witzig&Kraus

Undercover im Juli

Sommer im Millionendorf

 

Sommer ist ja im Gegensatz zu Herbst und Frühling eine richtige Jahreszeit, weil man weiss, dass kurze Hosen und T-Shirt angesagt sind und nicht dieses „Meinste – ich – muss – eine – Jacke – mitnehmen – Dingens“; und dann wird das Wetter eh wieder das Gegenteil von dem was man angezogen hat. Ihr wisst was wir meinen.

Und während wir diese Zeilen schreiben, sitzen wir in einem Ostseebad und von Sommer keine Spur. Klar, man kann an der Ostsee genauso wenig von einem konstanten Sommer ausgehen wie die Kultfabrik von einem konstant bumsvollen Wochenende. Und auch eine weitere Gemeinsamkeit mit der ehemaligen Protestzentrale zum G8-Gipfel 2007 und der ehemaligen Ausgehmeile Nummer Eins können wir hier entdecken: es wird einem relativ schnell arschfad und man will wieder heim. Und das obwohl hier oben das Wetter abwechslungsreicher ist als so manches Kultfabrik-DJ-Set. Behaupten wir mal so – nicht dass unsere DJ Sets jetzt sooo viel abwechslungsreicher wären. Wobei: ähm, doch.

 

Irgendwann sehen dann hoffentlich auch die Macher dieses Geländes ein, dass Kult entsteht und man ihn nicht fabrizieren kann. Da hängt wohl noch der Geist der Knödelteigs in den Fabrikhallen bzw. der Clubs rum.

 

Zurück zum Sommer: dann kommt eh jedes Jahr wieder die Erkenntnis, dass der Sommer in München einfach superdufte ist und es keinen Grund gibt unsere superdufte Superstadt zu verlassen… immerhin haben wir die Isar mit Grillverbot, eine Innenstadt mit Rotplakettenverbot sowie bald Tempo30; ständig überfüllte Biergärten und eine Invasion kinderwagenschiebender Hippiemütter in Haidhausen und dem Schlachthofviertel. Ganz ehrlich: in Köln darf wirklich überall gegrillt werden und keiner ruft gleich die Polizei wenn die ganze Stadt mit Einweggrills vermüllt ist und an jeder Ecke regenbogenbeflaggte Kölschtrinker Ihre verkohlten Würsten herzeigen ähm liegenlassen.

 

Hingegen in München, da ist alles Disneyhaft sauber und weiss-blau-kariert aufgeräumt. Bei jeder Zigarette die man sich an der Isar anzündet schauen gleich 3-4 argwöhnische Securitygorillas ob man nicht doch einen Taschengrill anzünden will; aber dafür kann jeder Vollprolet seine drecks Scherben liegenlassen und keiner hat´s gesehen. Trotzdem ist die Isar immer noch geiler als die blöde Elbe in Köln und Düsseldorf. Dafür haben wir ne Surfwelle mitten in der Stadt. Darüber muss man zwar nicht gleich einen Kinofilm drehen, aber immerhin bietet sich uns so ein dankbar Kalauer mit „eine riesen Welle machen“ machen an; aber damit verschon wir Euch heute mal.

 

Bleiben die Biergärten, Münchens Lichtblick in Sachen Erholung, zumindest unter der Woche vormittags, also am DJ-Wochenende. Besonders positiv aufgefallen ist uns vor allem ein Biergartenwirt, der seine Gäste mit folgendem Hinweis begrüßt:

„An alle Nichtraucher: Bitte gehen sie IN das Lokal, immerhin haben sie dafür gestimmt.“

Humor haben sie, die Biergartenwirte. Bei den heutigen Bierpreisen hätten wir allerdings ebenfalls chronisch gute Laune, wenn wir Biergartenwirte wären. Sind wir aber nicht; und als Kolumnisten und Halligalli-DJs muss man sich das Warm-Up-Radler verkneifen und gleich die scharfe Mass trinken, sonst endet das Budget noch vor dem Verstand und dann könnte man ja gleich daheim bleiben.

Wie man sieht: Es gibt nur wenige Gründe, München im Sommer zu verlassen, denn die münchner Sommer sind die schönsten Sommer Münchens.

 

Bis bald dann; wir machen erstmal Urlaub in Bad Bangkok.

 

P.S.: Danke, liebe ARD, dass Du uns vom Marienhof erlöst hast. Und jetzt schick bitte noch den Opdenhövel in die Wüste, dann zahlen wir auch wieder GEZ.

 

Schon blöd irgendwie…

… der eine kommt aus dem Urlaub zurück und ist keinen Alkohol mehr gewöhnt; also wird der Tag nach dem ersten Auflegen hart, zumal man ja trotzdem gute Party verkaufen soll. Und der andere? Der schont sich am Freitag extra um für die Holleschekparty am Samstag fit zu sein und dann zeigt der Körper just zu Beginn der großen Feier mal seine ungewünschten Qualitäten als Durchlauferhitzer. Party unmöglich; Kraus kaputt.

Wofür machen wir das eigentlich? Sind wir nicht eigentlich zu alt für diese ewige Partyscheisse?

Nein, sind wir nicht. Und wir haben Bock drauf. Erwachsen können andere besser; glaubt uns das mal. Also, Prost, hoch die Tassen und Gute Besserung, lieber Josef.