Holleschek Party am 27.02.2010 Banana Republic

Wer letztes Jahr dabei war, der weiß was passiert!  Banana Republic, und das im wahrsten Sinne des Wortes!

Die Meister der Offlocationevents Otger Holleschek und Matthias Schlick feiern wieder in der Reithalle.. bzw imDschungel, wie man auch will.

hier erstmal die offizielle Einladung… unsere berüchtigten Aktion folgen natürlich noch 🙂

Der Winter ist lang diesmal, manchmal zu kalt, manchmal tiefgrau. Aus dem Dunkeln tönt es seltsam: Kommt eine Währungsreform? Müssen alle Münchner Clubs tatsächlich ab sieben Uhr früh Zimmerlautstärke fahren, damit sich Kirchgänger nicht gestört fühlen? Kann Oettinger wirklich kein Englisch?

Wir leben halt in’ner Bananenrepublik!
Keine Aussicht auf Sonne, die in unsere Herzen scheint? Doch!

Musik mit Seele, unzählige Palmen, Bilder, die nach Sommer schmecken und Dich in unseren ewigen Traum zurückholen. Banana Republic – irgendwie gehts immer weiter.

Samstag, 27. Februar ab zehn Uhr abends
Reithalle, Heßstraße 132.
DJs Jo Kraus, Simon Rose, Biedermann + die Brandstifter
Der Film zum Fest: http://www.youtube.com/watch?v=gBBDV3dshaI

Wir freun uns auf Euch.

Holleschek+Schlick

Das Wort zum Wochenende, Karneval Edition

Karneval (oder Fasching)

ist in München einfach nicht so… ihr wisst schon.

Und doch werden wir wie jedes Jahr am Viktualienmarkt stehen. Und wieder einmal nehmen wir uns vor im nächsten Jahr mal nach Köln zu fahren. Und außerdem sind wir ja eh nicht so die Faschingstypen, haben keine Zwiebel auf dem Kopf, sind auch kein Döner und das rote Pferd ist sowieso das aller aller aller allerletzte.

Aber man kommt ja irgendwie nicht aus, nicht mal in München. Schönes Wochenende und NarhallamArsch.

Ein Sample im Wandel der Zeit

Fragt man Musiker (solche die elektronische Musik machen) was das meißt verwendete Sample aller Zeiten ist, wird die Antwort fast immer „James Funky Drummer“ sein. Stimmt vielleicht, aber das Sample das meiner Meinung nach dermaßen oft durch die Jahrzente der elektronischen Musik verwendet wurde und gerade jetzt in Zeiten von New Rave und Fidget wieder zigfach verwendet wird ist ein anderes.
Hört selbst: 1Minute 24 bis 1 Minute 28. Schreibt doch mal ein paar Songs in denen es verwendet wurde. Danke fürs mitmachen, Jo

Was macht eigentlich ??? Heute: Leila K.

„Was macht eigentlich ???“ wird eine neue Rubrik in der wir hin und wieder das Leben von in der Versenkung verschwundenen Stars beleuchten und recherchieren was diese heute so treiben. Heute ein sehr interessantes Beispiel: LEILA K.

Leila El Khalifi bekannt unter dem Namen Leila K., ist schwedische Popsängerin marokkanischer Abstammung, die besonders in den 1990ern große Erfolge feierte. Wer kennt nicht „Open Sesame“ ? 1993 noch zum „Bestselling Female Artist in Europe“ gekürt geht die Karriere ab 1998, nachdem ihr Produzent stirbt, den Bach runter. Alkoholexzesse, vergeigte Auftritte, Drogenabhängigkeit und schließlich wird sie obdachlos. Selbst ein Benefit Konzert zu ihrer Rettung floppt und das Geld reicht nicht aus um sie schließlich vor dem Knast zu bewahren. Was folgt sind Gerüchte über ihren Tod. Und was machen alle Ex-Stars von denen man denkt sie seinen mindestens schon tot oder noch älter? ja, sie schreiben ein Buch: Bögjävlar heißt es und was das bedeutet wissen wir nicht und tut auch nichts zu Sache. Das war der Stand der Dinge bis 2007. Was die gute Frau heute so treibt und ob’s noch ein paar Bücher geben wird konnten selbst wir nicht in Erfahrung bringen. Euer Jo.

Das Münchner Clubsterben?

München lebt. München wächst und gedeiht und ich habe irgendwie den Eindruck, das mein geliebtes und in allen anderen Teilen Deutschlands so verachtetes München gerade auch in den vermeindlich „coolen großen Brüdern“ Berlin und Hamburg irgendwie einen Imagegewinn zu verzeichnen hat.

Alternative: Ich bilde mir das alles nur ein. Aber das sei jetzt mal in Frage gestellt.

Fakt ist: Im Münchner Nachtleben tut sich einiges. Im Zentrum des Wandels die Münchner Innenstadt (der Begriff „Kunstpark Mitte“ ist mir zu oft schon bemüht worden und irgendwie trotzdem nicht griffig): Hier wird gefeiert wie seit den 60ern nicht mehr, und zu den fast schon „alten Clubs“ im Zentrum (Pacha, Rote Sonne, 089Bar, MaxMoritz, NYC, Milchbar, Privee, Sugar) gesellen sich in letzter Zeit immer mehr neue oder umgezogene Clubs hinzu. Das 8Seasons feiert temporär in der alten Isarpost, Neuzugänge wie BashClub, ElliDisco, Vice und Lola&Ludwig bereichern die Münchner Innenstadt ebenso wie der mit Spannung erwartete Umzug des Harry Klein (ja, unser geliebter Streber-Vorzeige-in den Top10 weiltweit-Technoclub) in die Schwanthaler Straße, wenngleich sich hier die Bauarbeiten wohl etwas hinziehen.

Die Brücke zwischen Glockenbachviertel mit Pimpernel, Flashbox und Erste Lige ist quasi geschlagen: Wer will, kann an einem Abend quasi problemlos einmal den Altstadtring ablaufen und alle 200 Meter in eine Disse fallen… im übertragenen Sinne.

Das wäre doch mal ne Clubtour: P1 – Crux – Vice – Sugar – Privee – RotePacha089Sonne, Milchbar, 8Seasons. Liga, Flashbox, Pimpernel. Und zwischen jedem Club noch mindestens in eine Bar. Wer ist dabei?

Und jetzt habe ich ja nur einen Bruchteil aufgezählt… aber ich finde wenn man das so liest sollte man auch als Nicht-Münchner der Eindruck bekommen, das im Millionendorf an Italiens Nordgrenze mittlerweile einiges geht. Und mehr.

Wir freuen uns jedenfalls auf viele weitere Jahre Münchner Wahnsinn und hoffen, das in dem ganzen Wandel zumindest ein bisserl was vom Münchner BussiBussi-Schickeria-Gehabe übrig bleibt. Ist doch irgendwie nett. Und außerdem freut man sich doch insgeheim ein wenig, wenn  Dunkeldeutschland der Rest der Republik  denkt, hier trinken alle den ganzen Tag Champagner und laufen in Tracht rum.