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Seit Mitte November habe ich sie nun, die neue Vestax VCI 300 mit Serato ITCH und jetzt habe ich sie auch oft genug benutzt, um meine Erfahrungen mit der VCI300 zum besten zu geben.
Erstmal vorweg: ich verzichte hier darauf, auf jede einzelne Funktion einzugehen; die ganzen Turntablisztszstzsz oder wie sich die Scratchheinis so nennen wissen sowieso schon alles. Aber: ja, das Ding hat einen robusten Crossfader und mit der Serato ITCH 1.04 (die demnächst das Betastadium verlassen wird) lässt sich ein auch Crossfader Hamster einstellen. Aber darum gehts hier nicht.
Ich fang mal mit dem wichtigsten an: Das Teil läuft, und zwar stabil. Ich benutze derzeit ein Windows Notebook mit Intel Core2Duo, 2GHz und 2 Gig Ram. Das reicht, das Dingen läuft, und zwar ordentlich.
Ihr erinnert Euch: mein 12″ Powerbook G4 hat das zeitliche gesegnet und dann musste Ersatz her. Um auch hier gleich eines klar zu stellen: ITCH läuft weder auf einem G4 Powerbook mit Vollaustattung noch auf den kleinen Netbooks mit Intel Atom Prozessoren. Serato ITCH startet zwar und erkennt auch die VCI300, aber auflegen kann man damit nicht. Es sein denn, man steht auf Tectonic. Witzle gschissen, weiter im Bericht.
Einmal ausgepackt, sieht man gleich: Die Vestax VCI300 sieht gut aus, ist solide verarbeitet und es ist alles drin und dran, um direkt und gleich und ohne CD-Player und PLattenspieler und Mixer auflegen zu können. Auf die Art: Gebt mir eine Endstufe, in die ich mein Kabel stecken kann! Doch halt, da fehlt ja doch was. Aber HALLO fehlt da was.
Liebe Vestax Entwickler! Ihr solltet Euch ja wirklich auskennen, dachte ich bis jetzt. Aber leider habe ich den Eindruck, Eure Hardwaretester sind auch ALLE Scratchartisten, die nichts weiter machen als den lieben langen Tag Beats zu jugglen und die Crossfader zu strapazieren. EIN SEPARAT REGELBARER MONITORAUSGANG, WOFÜR DENN AUCH????? WIR TUN DOCH BLOSS SKRÄTSCHN! Ihr Pfeifen. Jetzt gibts schon 2 physische Ausgänge, aber keinen Monitor Regler. Das bedeutet: Immer noch mit Mischpult arbeiten, sonst nix Monitor. Trottel, echt. Ich überlege mir gerade so eine kleine externe Reglereinheit zu basteln, so verzweifelt bin ich schon. Bitte nachbessern, und sei es mit einem Software-tweak.
Und wenn ich gerade schon am meckern bin: Der Kopfhörerausgang ist zu leise. Ich weiß zwar nicht, welche DJs das Teil vorher getestet haben, aber ein Club DJ war das mit Sicherheit nicht. Der Kopfhörer ist bei mir fast immer auf voll Lotte, sonst höre ich nichts. Auch der Regler zum mischen des Verhältnisses von CUE und Master ist nicht ganz zufriedenstellend, da zwischen “Master:aus” und “Master:ein bißchen an” ein spürbarer Step ist; ganz Stufenlos ist das nicht.
Und noch eines gilt es zu bemängeln: Das ganze Teil ist leise. Sehr leise. Gemessen an Traktor Scratch, Serato und ganz banalen CDJ-1000ern. Man muss bei einem DJM800 die Gain schon sauber aufreissen, um auf das Level von anderen Geräten zu kommen. Und hier zeigt sich dann eine weitere Eigenschaft: Die Vestax VCI300 komprimiert das Signal, wenn es rot wird. Übertriebt man es mit dem internen Pegel, erhält man kapitales Gepumpe – uncool. Also heisst es hier: Gain am Mischer aufreissen.
Genug gemeckert, der Rest ist gut. 3 Loops, Autoloop mit veränderbaren Längen, super Handling, einstellbare Empfindlichkeit der Platten, Temposync und ein super sauberer Pitch.. da machst das Auflegen Spaß.
ZurSoftware, namentlich Serato ITCH: Für Traktorkenner gewiss eine Umstellung, aber wenn man sich einmal genug damit beschäftigt hat, dann kommt man mit der ITCH super zurecht. Einziger Wermutstropfen hier: Kein richtige Historie, nur eine sehr abgespeckte. Aber dennoch: mit sauber gepflegten Crates lässt sich wirklich schön arbeiten. Die grafische Darstellung der Wellenformen gefällt mir persönlich VIEL besser als bei Scratch Live, man kann im wahrsten Sinne des Wortes bildlich auflegen und fast schon auf den Kopfhörer verzichten wenn es denn sein muss. ANfangs war ich zwar ohne meine geliebte Historie auf dem Traktor so gut wie aufgeschmissen, aber was der Bauer nicht kennt muss er halt kennen lernen. So schauts aus.
Eines noch: Der Rucksackfür die VCI100 passt nicht. Also jedenfalls nicht die Schutzhülle. Das ist ärgerlich, aber kein Beinbruch.
Mein Fazit: Das war ein guter Kauf, trotz ein paar kleinen Mängeln. Diese sind aber alle nicht kriegsentscheidend, und alles in allem bleibt ein gutes Gefühl, auch untenrum
Mit 700 Tacken ist das Teil gewiss nichts für Einsteiger, aber wer sich so ein Teil kauft der weiß die Vorteile in der Regel zu schätzen. Gerade wenn man wie ich relativ häufig auf allen möglichen Events spielt und in der Vergangenheit ständig Gezeter mit dem vorhandenen Equipment war weiß man die Vorteile eines solchen All-in-one-Systems schnell zu schätzen. Wenn jetzt noch irgendwann mal eine Lösung kommt, das 2 DJs mit 2 Notebooks an einer Konsole spielen – dann, ja dann bin ich restlos zufrieden. Aber man kann ja nicht alles haben.
Für alle, die unsere letzte radioshow verpasst haben: Hier gibts das gute Stück noch einmal zum anhören. Eine schöne Sendung. Eune gute Sendung. Feine Sendung. Brave Sendung. GANZ FEIN! Super duper Hammersendung. Oh ja, was für ne tolle Sendung.
Sehr schön auch die folgende Nachricht und ganz besonders die darauf folgende Diskussion:
London: DJ wurde für “Schwulenmusik” verprügelt
Der Besucher stürzte sich auf den DJ und brach diesem die Nase. Vor Gericht führte er den Gewaltausbruch auf seinen Alkoholkonsum zurück. Er wurde zu drei Monaten Haft verurteilt.
Einem Londoner DJ wurde das Auflegen von Musik des Pop-Duos “Wham!” zum Verhängnis: Einem angetrunkenen Discobesucher, der sich bereits über zuviel “Schwulenmusik” beschwert hatte, platzte nun endgültig der Kragen. Der Besucher stürzte sich auf den DJ und brach diesem die Nase. Vor Gericht führte er den Gewaltausbruch auf seinen Alkoholkonsum zurück. Er wurde zu drei Monaten Haft verurteilt.
Aber was danach kam war echt noch besser: Der Autor kommentierte diese Nachricht wie folgt:
Meinung des Autors zum Thema:
Das sollte eine Lehre an arrogante DJs sein, die den eigenen Musikgeschmack über den ihrer Besucher stellen.
Darauf folgt dann eine angeregte Diskussion, die man sich in Ihren ganzen Schönheit hier zu Gemüte führen kann. Viel Spaß damit; Musikexperten unter sich!
Dachte sich Steven Gerrard vom FC Liverpool und betsrafte den DJ eines englischen Pubs mit der “blutroten Karte”, da er unzufrieden mit der Musikauswahl war. Dieser wurde direkt von den Decks ins Hospital eingewiesen, da die Nase und andere Körperteile nicht mehr den Regeln entsprachen. Gerrard wurde gleich danachan an die Mannschaft der Merseyside Police ausgeliehen und bekommt jetzt eventuel einen neuen Vertrag bei den ” Prisoners” der bis zu 5 Jahre dauern kann. Prügelnde Inselaffen und andere Geschichten aus dem Tierreich gibts demnächst wieder bei witzigundkraus, dem besten DJ München Blog von die Welt.
Neues Jahr, neues Holleschek-Fest: Die DJ München Crew präsentiert Euch heute nicht ohne Stolz das nächste öffentliche Fest von H&S Veranstaltungen:
Kaum stehen wir im neuen Jahr, müssen wir uns von einer schönen alten Gewohnheit verabschieden. Der Glaspalast wird renoviert, und was nach dem Umbau geht, wissen die Götter. Also nochmal richtig schön feiern. Wir beamen euch in die wilden Sechziger, weil 600 Quadratmeter Glas einen optischen Rausch provozieren: Psychedelic Sixities! Buntes und Muster fluten die Wände. Licht blitzt. Bässe schieben. Glitzerregen, in dem Du Dich tausendfach spiegelst. Dein Herz tanzt. Träum Dich mit uns in ein Meer aus Farbe und Lust.
Der Film zum Fest: ein Klassiker aus den 60igern, irgendwie verändert. Die ersten zwanzig, die uns den Originaltitel mailen, stehen auf der Gästeliste http://www.hs-veranstaltungen.de/naechstes_fest.
Am Samstag, den 17. Januar 2009 ab 22:00 Uhr im Glaspalast
Eingang gegenüber Theresienstrasse 90, zwischen Arcis- und Luisenstrasse
Djs Jo Kraus, Jens Witzig, Alter Egon
Wir freuen uns auf Euch.
Otger Holleschek und Matthias Schlick.
Apple verkauft über iTunes jetzt und ab sofort alles ohne Kopierschutz… diese Nachricht hat ja schnell die Runde gemacht; aber jetzt gibts noch eine tolle Aktion. Die iTunesmacher verkloppen jetztjede Menge großer Alben für unter 5€, wenn man über diesen Link zu iTunes geht:
..die DJ München Witzig und Kraus Radio Show läuft heute zum erstem Mal im neuen Jahr wieder live auf Radio Gaga! You know: den blauen Button rechts drücken und servus! 19 Uhr und um 22 Uhr die Wiederholung! Und wie wir das schaffen sollen ist mir ehrlich gesagt noch ein Rätsel… egak, Rocknroll!
Wass passiert, wenn quasi alle Münchner Gastronomen, DJs, Türsteher, Barleute, Runner und anderes Gesocks auf einem Haufen kommt und gemeinsam Silvester nachfeiert, weil man selber arbeiten musste? Das konnte man gestern Abend zum 11. Mal in Folge sehr schön beobachten:
Sie lassen alle Hemmungen zuhause und feiern wie blöde. Genau so solls auch sein und von daher war auch keiner überrascht, das gestern in der Registratur die versammelte Münchner Nightlife-”Prominenz” vor Ort war und kein Auge trockenblieb.
Und irgendwie bin ich auch der einzige, der heute arbeiten muss. Damn.
Fotos von dem ganzen Dilemma gibts beim Robert und beim Pascha.
Musikalisch wurde die Meute von DJ Gigi sowie der Live Band “Volker und die folgsamen” bespielt; im VIP Basement rockte Empee mit Lovin Lou die üblichen 20 Tracks, die zur 2Step-Zeit produziert wurden und im Sekretariat spielte Alex Sigl aka. DJ Air aka. werhatserfunden-air aka. CDJ1000-SchonAir aka. PosAir. Mehr fällt mir nicht ein grad.
Heute ist es wieder soweit: Die Münchner Gastronomen und alle, die an Silvester arbeiten mussten feiern heute Silvester nach!
Mittlerweile zum elften Mal wird heuer das von den Faltenbacher-Brüdern erfundene und schlichtweg geniale Fest zelebriert. Schauplatz ist dieses Mal die Registratur, nachdem auf dem Optimolgelände ja nichts mehr zu holen ist. In den letzten Jahren fand das Gastrosilvester überall zwischen Metropolis, Milchbar und den 3Türmen statt.
Außerdem habe ich keine Ahnung, wie wir morgen dann die Radiosendung moderieren sollen.. aber das wird schon! Wir sehen uns heute Abend! 07.01.2009, 21Uhr, Die Registratur! Wer zeitig kommt, kriegt noch Sushi ab!
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