Das Wort zum Wochenende von Jens und Jo

So, liebe Kinder,

was ne Woche, oder? Hammer Wetter, schwül bis heiss und hitzige Wortgefechte bei uns aufm Blog. Wo man einerseits bis spät in die Nacht im Shirt draussen sitzen konnte hat es uns doch immer wieder auf die Diskussionsseite gezogen um Eure Meinungen zu bewundern.

Wir finden: Schön, das Ihr Euch so rege hier austauscht und schön, das Ihr auch gerne und häufig hier vorbeischaut.

Nochmal Klartext: Wir verstehen dieses Blog als lustiges Projekt nebenbei; niemand verdient etwas daran und mit den drei Bannerklicks bezahlen wir das Hosting. Trotzdem bemühen wir uns, jeden Tag etwas zu schreiben, das für DJs, Musiker und Nachtschwärmer interessant sein könnte. Naja, immerhin bemühen wir uns.

Sofern wir können, versuchen wir hin und wieder ein paar Gästelistenplätze zu verlosen und hin und wieder mal einen neuen Track von uns oder anderen vorzustellen.

Was uns freuen würde: Feedback, Anregungen, gute Links, Blödsinn und alles was Spaß macht, denn genau darum gehts uns hier auch. Wir wollen, das dieses Baby genau so gut bleibt wie wir (und Ihr hoffentlich auch) es finden/findet und das es noch besser wird, ohne gleich eine kommerzielle und Geldgesteuerte Werbeplattform in der Nachtlebensparte wird.

Also traut Euch, schreibt was das Zeug hält und jetzt ab mit Euch, raus in den Biergarten! Wo samma denn!

Bussi und Baba,

Jens & Jo

Wir sind Jamba!

Heute mal ein paar Gedanken über Musik und diejenigen, die von und mit ihr leben.

Wir sind Jamba! Hier der Beweis:

phreak inc ist jamba!

Ja, was soll man dazu sagen? Ich erzähle es mal aus meiner Sicht. Sehr lange schon mache ich – alleine oder mit anderen Menschen – Musik; Anfangs in den obligatorischen Bands, später mit erstem eigenem Studioequipment – immer das *naive* Ziel vor Augen, das sich damit doch sicherlich irgendwann auch mal Geld verdienen lässt. Klar: reich und berühmt, das solls sein.

Aber wo wollte ich hin? Ach ja, Jamba. Kurz gesagt: Viel Zeit im Studio verbracht, viel gemacht, kaum was released. Klar, die großen Labels hatten anfang dieser Dekade Angst, das das böse Internet ihre Cashcows (Musikliebhaber) zu einer Bande verbrecherischer Musikdiebe werden lässt. Also war die Kohle knapp und es wurde eben auf Nummer sicher gespielt und das komplette Marketing (ohne Marketing auch nachher keine Kundenflut) in die Britneys und Christinas dieser Welt gesteckt. Kurz gesagt: Kein Geld für neue Künstler, und schon garnicht welche aus Deutschland.

Jetzt schau sich das mal einer an: 8 Jahre später verkloppen die Majors dieser Welt ihre Musik übers Netz, und zwar deutlich mehr als auf Tonträgern. Beispiel SonyBMG: Keine Singleauskopplung ohne Klingelton, Videoklingelton, Freizeichenton, Online Musicstores und Dauerberieselung beim Hauseigenen Sender RTL; am besten noch ein Auftritt beim Geissen in der „ULTIMATIVEN CHARTSHOW“. Eigentlich ganz witzig, dieses Multilevelmarketing.

Schaut Euch mal die Werbung an: Wenn vor 10 Jahren jemand vorgeschlagen hätte, einen 70 Sekunden langen Werbespot zu schalten, in der 30 Musiktitel hintereinander vorgelesen werden (Wähle 15 für Duhastedengeilstenarschderwelt, wähle 16 für den besoffenen Elch)… und das im Nachmittagsprogramm… Ich behaupte, dieser jemand wäre seinerzeit seinen Job losgeworden. Vor allem wenn er noch vorgeschlagen hätte, das Ding im Internet zu verkaufen.

Es wurde hier ja vorgestern erst noch diskutiert: Mein Gott, die Leute wollen Scheisse, also kriegen sie Scheisse. Und bezahlen dafür.

Okay, ich schweife ab. Was wollte ich sagen? Ach ja: Wir haben ja immerhin das Glück gehabt, mal einen Remix von einem Top10-Song machen zu dürfen und damit auf die Single drauf zu kommen. Hat ja auch nicht jeder. Mit eigenen Tracks werden wir wohl nie in die offiziellen Charts kommen, dafür aber mit Remixen. Ist doch was. Und so passiert es doch tatsächlich, das man Musik und uns drei kleinen Münchner Fischen im großen Teich des Musikbusiness bei Jamba als Klingelton kaufen kann. Und bei Musicload. Und bei Itunes. Und so weiter. Tolle Sache, beim Musikmachen kann man nämlich nicht so einfach schnell mal nen Hit machen – jedenfalls nicht solange man sich nicht verkauft.

Mir bzw. uns gehts immer noch umd MUSIK MACHEN, und nicht ums MUSIK VERKAUFEN. Vielleicht ist das der Fehler. Oder irgenwann schüttelt man dann doch mal nen Hit aus dem Ärmel, der einem selber auch noch gefällt.. wer weiss?

Die große Zeit des BigBeat ist vorbei, und elektronisch kommt man heute nur noch mit Doktorspielen in die Charts. Oder Songs über Schlaflosigkeit.

Es sei Ihnen gegönnt. Anyway, schönes Wochenende derweil… Jens

Rhythm Is A Dancer 2008

2008 ist schon jetzt das Jahr des Remixwahns alter 90er und 10er (sagt man das so? ?) Klassiker. Einen weiteren Remix einer der ganz grossen 90er Nummern ist aus dem Hause Novy. Modern produziert, nicht zu kommerzig aber natürlich auf jeden Fall ein Floorfiller, alleine schon wegen des Originals oder vielleicht nur deswegen? Klar ist man als DJ foh über so ein Partytool aber die Kehrseite ist, wenn man sich man die aktuellen Clubcharts ansieht, daß fast auschließlich alte Freunde in neuem Gewand vertreten sind. Vielleicht tanzt es sich ja leichter wenn Über den Orgelporno von Laidback Luke, Robin S. noch ihr „Show me love“ zum besten gibt. Glücklicherweise sind ja die Zeiten vorbei in denen einfach unter exestierendes Stück ne andere Bassline und Kick und Clap gelegt wurden und fertig. Aber tiefgreifend innovativ ist es wohl dennoch nicht. Vielleicht ist es einfach was es ist: ein sicherer Floorfiller.

Seit eurer argen Schelte bezüglich meiner Kritikunfähigkeit in Demut und Bescheidenheit,

Jo Kraus

Fotos Holleschekparty

Was für ein langes Wochenende… unglaublich. Aber jetzt, wieder unter den Lebenden, hier mal ein kleines Update:

Die Holleschekparty war – kurz gesagt – super, Fotos gibts hier.

Auf 2 Locations haben die Leute gerockt wie es sich gehört; besonders zu erwähnen noch unser super Auftritt mit Rollstuhl an der Schlange vorbei, den behinderten Jo auf die Empore gehievt und schon gings los. Vielen Dank an alle Gäste, Ihr habt gerockt und uns hat es echt Spaß gemacht!

Ferner wäre noch die Austriarock Party am MIttwoch im Brickhouse zu erwähnen… so voll wars wohl noch nie, und das letzte Mal vor nem Jahr, als wir für den Alex eingesprungen sind und Jo sich mit einer Tanzeinlage – gehüllt in einer Ösiflagge – auf den Turntables unsterblich gemacht hat. Schön wars, ebenso das Starskys Revival in den 3 Türmen, das Simon zwar vorzeitig verlassen hat aber von Luke sowieso gut abgefedert wurde. Dann war da noch 10 Jahre Sweet in der Milchbar. Da war der Ofen dann aber aus… vor allem soll das liebe Personal den Gästen wohl gezeigt haben, wie man das richtig macht mit dem Schnaps und dem Rachen…. jedenfalls sah es am Freitag nicht so aus, als hätte sich auch nur irgendjemand zurückgehalten. Besonderer Dank nochmal an die Sweet Crew, die es geschafft hat das DJ Equipment derart zu verkleben, das ich – immer noch als Ausputzer für Rollikraus – am Freitag Abend erstmal 2 Stunden lang technisches Equipment von einer zähen Vodka-Arverna-Patine befreien musste. Lecker.

Fehlt noch was? Ach ja, Samstag nach der Holleschekparty noch im Palais gewesen. DJ Sonic aus FFM — geile Scheisse! So, jetzt könnt Ihr Euch auch denken warum das Wort zu Wochenende ausgefallen ist. Wir geloben Besserung.

Außerdem trinke ich nie wieder Alkohol.

Heute.

Prost, Jens

Verlosung Gästelisteplätze

Jaja, darauf habt Ihr doch nur gewartet Ihr Früchtchen. Aber wir wären ja nicht das DJ München Superblog, wenn wir nicht auch dieses Mal wieder ein paar Plätze auf der Gästeliste für die Holleschek-Party klarmachen würden.

Also, packma´s!
5x 2 Plätze auf der Gästeliste für die H+S Feier, vorbei an der längsten Schlage der Stadt, direkt ohne zu zahlen rein und sich auf 2 Dancefloors aufführen wie Harry… wenn das mal nichts ist!

Die Aufgabe diesmal: Sagt uns, was unser Blog so super / scheisse / dämlich / idiotisch oder auch genial macht und was Ihr noch vermisst!

Die besten Vorschläge – idealerweise noch mit Schmeicheleien und Geschleime garniert – gewinnen.

Auf die Liste, fertig, los!

Holleschek Party am 24.05.08

Schönen guten Abend. Es ist wieder einmal soweit: Die  nächste Holleschek und  Schlick Party steigt  am 24.Mai im Künstlerhaus am Lenbachplatz in München.

An sich muss man zu den Parties ja garnicht mehr viel sagen; und die Locaion im Künstlerhaus ist ebenfalls mittlerweile als wunderschöne Eventlocation bekannt. Bleibt also nur noch mitzuteilen: Die DJ München Blog Crew Jo Kraus und Jens Witzig sorgen für tanzbaren Lärm, der Rest bleibt ebenfalls wie gehabt, nämlich hervorragend! Und besser. Hier die Einladung:

versuchung, begehren und sündesehen, hören, schmecken.
komm ins gefühlskarusselltrau dich! alles ist möglich, alles ist erlaubt!
ukb 10,00 euro ab 22:00 uhr

das erotische dreigangmenü* vor dem fest ab 20:00 uhr vom
‚jungen wilden‘ spitzenkoch mathias klädke für
39,00 euro
eintritt und einlass zur party im menüpreis enthalten
bei interesse emailreservierung an holleschek@hs-veranstaltungen.de

samstag, 24. mai 2008 im münchner künstlerhaus, lenbachplatz 8

*gebratener spargel mit lachs und jacobsmuschel
doradenfilet mit krustentiercrostillion und mangochutney
oder maispoularde auf pepperonata und oliventapenade
litschi-sorbet mit kokosespuma und passionsfruchtjus

Fehlt noch was? Gästelistenplätze? Ach, vielleicht am Mittwoch oder so. Mal sehen.

Bussi und baba, der Jens

Schattenseiten des DJ-Daseins (Teil 4)

Letzten Samstag war ich in einem Einkaufscenter und betrat ein Fachgeschäft für Bettwäsche und dergleichen.

Ich war – höflich zurückhaltend gesagt – der mit Abstand jüngste Kunde im Laden; rings um mich herum lauter alte Damen die in dem Sortiment wühlten.

Soweit alles ganz normal, nur hat mich eines irritiert: Warum, um alles in der Welt, läuft an einem Samstag Nachmittag in einem ausschließlich von Omas besuchten Bettengeschäft ausgerechnet „3 Tage wach“ als Hintergrundmusik aus den Lautsprechern und ich muss mit ansehen, wie lauter nette alte Damen zu „Pille palle alle pralle“ Bettwäsche kaufen?

pillen

Verkehrte Welt im Betten Rid, jedenfalls brauche ich keine Drogen um hin und wieder absolut schräge Sachen zu erleben.

In diesem Sinne.. jens

Das Wort zum Wochenende feat. Seeed

Heute mal ein – wie ich finde – sehr schönes und passendes Wort zum Wochenende: Aufstehn! von Seeed.

Angesprochen fühlen dürfen sich:

  • Alle, die sich auf, über und an dem Sommer erfreuen
  • Alle DJ´s, die derzeit nicht aufstehen können. Höhö.

Schönes Wochenende; nächste Woche wieder mehr Posts aud DJ München, versprochen. here we go:

Seeed – „Aufstehn!“
Album: „Next!“ (2005)

yoah
Die Nacht ist vorbei,
die bösen Geister sind weg,
ich heb dich ausm Bett
und mach Cafe der tote Tanten weckt!
Sind schön angezapt,
löschen unsern Brand mit Sekt
und fahrn an Strand!
das leben fieber
wir ham uns angesteckt.
Gestern wars so kalt
Heute isses heiss,
sonne macht geil
und weil das so ist
scheint sie heut zum Beweis
das Radio klingt feist
Gestern war in den top 10 scheiss,
Heut ist die Liste heiss
und du tanzt,
dass ich Gott für deine Kiste preis!!

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