Die Geschichte von der größten Stehparty der Stadt und den besten Münchner Djs.Donnerstag. Scheinbar ein Tag wie jeder Andere. Ich bin schon wieder spät dran.
Pink im Apartment11 – Der Sasse Alex
Shit, wo ist jetzt mein Autoschlüssel. Ach ja. Den Kater noch füttern. Dann aber los. Die warten schon auf mich. Das gibt wieder nen Anschiss… Schnell ins Pacha. Aber bloß nicht geblitzt werden. Hab schon genug Punkte. Zum Glück ein freier Parkplatz direkt vor der Hütte. Schnell noch Gästeliste abgeben, dann Vollgas. Die üblichen Wahnsinnigen fahren sich zum Glück noch den dritten Teller von diesem hochwertigen Buffet rein. Hätt ich mir gar nicht so den Stress machen müssen!
21 Uhr. Die Party geht los, die ersten Gäste tanzen. Es wird immer voller. Zeitgleich macht das 089 auf. Ein Sog entsteht. Die hälfte der Gäste rennt rüber (es sei dazu gesagt, dass Donnerstags Pacha und 089 Bar miteinander verbunden sind).
Zwei Stunden später seile ich mich kurz zu einem kleinen Spionageakt ins 089 ab. Da stehen sie alle….. wie die Hühnchen auf der Stange. Keiner bewegt sich. Geht ja auch nicht…. kein Platz!! Der Dj geht ab!! Tanzt zu Loverboy`s Turn me lose, wirft die Hände in die Höhe zu Lionel Richie`s Dancing on the ceiling, singt lautstark mit zu Weilst a Herz hast wie a Bergwerk von Reinhard Fendrich. Und macht den Kopfnicker zu………. die CD hängt, 30 Sekunden, 1 Minute….. Er hat versehentlich auf Pause gedrückt.
WitzigundKraus ist endlich finally wieder online und auf die neueste Blogversion geupgradet und überhaupt. Außerdem ranken wir unter DJ München schon auf Platz 2… geht doch langsam!
Also entschuldigt bitte die Unannehmlichkeiten; wir hoffen das wir in Zukunft schööön online bleiben!
Ab 21. März isse nun raus- die Single Beggin der Formation Madcon. Ein Hit aus dem schönen Norwegen der dort wochenlang die Charts anführte und es zu sagenhaftem 5fach Platin brachte. Und wer hat wohl einen offiziellen Remix für die deutsche Release gebastelt, nein nicht witzigundkraus, sondern witzigundkrausunderl, also Jens, Jo und Daniel also Phreak Inc. , also wir halt. Der Worte sind genug gewechselt, wir lassen jetzt mal Taten hören. Also anhören, geil finden, kaufen. Auf wiederhören !
Na, die Feiertage gut überstanden? Wir auch – soweit. Am Samstag war unser geliebtes Blog leider längere Zeit offline, da unser toller Superprovider Dreamhost ein paar Probleme mit den Servern hatte. Allerdings konnte man auf einem Supportformular angeben, wie dringend seine eigenen Seiten denn wieder online gegen sollten. Ob mein angegebener Status “Ultra urgent, at least 250.000$ lost, 35 persons without work, SOS!” die Sache tatsächlich beschleunigt hat bleibt fraglich.
Anyway, sonst bleibt nur noch zu berichten:
Das KVR ist eine Spaßbremse
Jo Kraus würde sogar mit Typhus und Malaria noch in Marktredwitz auflegen weil es da so schön ist
Electro Ferris aka Ferris MC ist ein richtig netter Kerl und legt auch richtig gut auf
Silvan hat mich abgefüllt und deshalb musste der arme Jo ohne Musik auflegen
Sonst weiß ich vom Sonntag nimmer viel, nur das ich mitm Real noch geredet hab. Ab da Filmriss.
Alkohol ist beim nüchternbleiben hinderlich, glaubt es mir endlich!
Zum heutigen Karfreitag hat uns mein Cousin, Pfarrer Christian Schreiner aus Kolbermoor, die ganz besondere Ehre erwiesen ein paar Gedanken zum Karfreitag und Tanzverbot aufzuschreiben. Vielen herzlichen Dank hierfür, insbesondere für die spontane Zusage!
Karfreitag. Warum heißt der eigentlich so? Und was soll das eigentlich? Christus, für unsere Sünden gestorben. Das versteht doch kein Mensch. „Kar“ – das kommt vom althochdeutschen „Chara“, das heißt Trauer. Also trauriger Freitag. Traurig schon allein, weil Clubs und Bars geschlossen bleiben. Tanzverbot, sagt man. Für mich ist der Karfreitag schon wichtig. Klar, ich bin Pfarrer; aber nicht nur deshalb. Ich finde es ja auch schön, dass am Sonntag immer die meisten Läden geschlossen sind. Ein Tag der Ruhe, der uns da geschenkt wird. Ich habe zwei Jahre in Kanada gelebt; da sind wir oft am Sonntag einkaufen gegangen. Das war praktisch – aber irgendwie auch schade. Meiner Frau, einer Kanadierin, tut es total gut, hier am Sonntag nicht einkaufen gehen zu können, sagt sie. Aber zurück zum Karfreitag. Auch da finde ich es ganz heilsam, mal abends nicht weggehen zu können. Schon macht es das nächste Mal mehr Spaß. Dadurch bekommt das Weggehen doch auch wieder mehr Wertschätzung – wenn es zwischendurch mal nicht geht. Und dann noch die Sache mit Christus. „Für unsere Sünden gestorben“ – das sagt mir eigentlich auch nichts. Aber sehr schön finde ich es zu wissen: Wie schlecht es mir auch gehen mag; so tief ich auch unten sein mag – Gott war schon da! Die tiefste Verzweiflung und Gottverlassenheit hat Jesus selber am Kreuz erlebt. Für mich ist das die größtmögliche Solidarität. Das tut gut. Was auch immer passiert: Ich kann nicht tiefer fallen als immer nur in Gottes Hand.
.. was andere als Trend bezeichnen. Ich beziehe mich aus das “Phänomen” mit dem NamenTecktonic, scheinbar ein neuer Tanzstil auf Frankreich. Gefunden eben erst bei Nachtagenten, die sich wiederrum auf die Zeitschrift Max beziehen.
Hier ein eindeutiger Videoclip:
Das, was man hier sieht ist allerdings nicht neu, sondern wurde ein einer Diskothek namens “FUN” erfunden und wird seit Jahren erfolgreich als Balzritual in Metropolen wie Marktredwitz und Zwickau zelebriert.
Ihr habt überdies am Wochenende die einmalige Gelegenheit, Jo Kraus und Jens Witzig live und exklusiv beim performen unserer extra einstudierten Tecktonic-Nummer bewundern zu dürfen (Freitag Nacht in der Milchbar, nachdem wir den Vodka getrunken haben, den hier ja scheinbar niemand gewinnen wollte). Außerdem wird Jo extra am Samstag nach Marktredwitz fahren, um dort den Locals beim abspacken musikalische Untermalung zu bieten; Tags darauf dann werde ich mit Silvan im Apartment11 dafür sorgen, das jedem Tecktonictänzer vom Türsteher persönlich die Flausen aus dem Kopf geprügelt gestreichelt werden, damit in Zukunft wieder normal getanzt wird. Zum Beispiel so:
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